Erfurter Zoo wagt Neustart der Löwenzucht

Der Löwe Joco wird Rudelchef in England. Am Mittwoch gab es für ihn eine Abschiedsparty in Form eines Festfressens in der Löwensavanne.

Der Berberlöwe Joco verlässt Erfurt. Nach dem Tod von Lubaya war der Zoopark auf der Suche nach einer jungen Berberlöwin. Aus medizinischen Gründen musste Berberlöwin Ribat vor Jahren kastriert werden und kann daher keinen Nachwuchs mehr bekommen.

Eine vom Alter und von der Genetik passende Kätzin gab es nicht, deshalb fiel die Entscheidung, Joco abzugeben. In seiner neuen Heimat England warten gleich sechs Katzendamen auf ihn. Deshalb suchte der dortige Zoo auch einen großen, dominanten Kater, der so ein großes Rudel übernehmen und beherrschen kann.

Die Trennung von Joco fällt dem Zoopark schwer, war aber die einzige Chance, noch einmal einen Neustart in der Löwenzucht zu wagen.

Neue Gesellschaft für Ribat hat sich bereits angekündigt. In Kürze wird eine neue Kalahari-Löwin eintreffen. Wenn sie und Ribat sich aneinander gewöhnt haben, soll ein Kalahari-Löwe hinzukommen. Auch Kalahari-Löwen werden – wie alle Löwenunterarten – immer seltener.

Autor: B. Köhler Foto: Zoopark Erfurt

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