Bürger werden befragt: Gestaltung der Außenanlagen am ‚Vilnius‘

Rieth. Im kommenden Jahr wir das Areal um den ‚Brunnen der Völkerfreundschaft‘ neu gestaltet, ein neues Wasserspiel, ein Trinkbrunnen, Sitzgelegenheiten und Raum für Marktstände werden angelegt. Der Bereich hat das Potenzial zu einem echten Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität für das gesamte Wohngebiet zu werden. Er grenzt unmittelbar an den Vilnius-Komplex an, der ebenfalls einer Kur bedarf. Was hier entstehen soll, wird mit den Anwohnern und interessierten Bürgern beraten. Eine konkrete Planung und Umsetzung wird es aber erst geben, nachdem der ‚Platz der Völkerfreundschaft‘ fertig gestellt ist.

Für einen entsprechenden Ablauf in der Diskussion sollen in einem ersten Schritt Grundzüge der Planung bei einer Bürgerversammlung erarbeitet werden. Das schließt die Festlegung der Planungsgrenzen, eine Zustandsbeschreibung, die Ermittlung der Mängel ein. Zudem aber werden vor allem auch Ideen, Anregungen und Vorschläge der Bürger aufgenommen. Dies betrifft die Themen Verkehr, Gestaltung der Freifläche inklusive Anlage von Grünflächen u.a.m. Im Ergebnis dieser Bestandsaufnahme und Ideensammlung soll ein klarer Auftrag an die Planer und die Stadtverwaltung erteilt werden, welcher Art ein zu entwickelndes Konzept denn sein soll.

Der nächste Schritt ist ein erneuter Bürgerdialog, insbesondere eine Diskussion der durch Planer und Verwaltung erarbeiteten Aufgabenstellung. Diese soll zunächst vorgestellt und fachspezifische Punkte besprochen werden, auch unter Beachtung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Anders gesagt – was geht unter der Maßgabe dessen, was finanziell leistbar ist. Am Ende der Diskussion soll eine gemeinsame Erklärung zum Planungsauftrag verfasst werden zur Nutzung und Gestaltung der Platzfläche, zur Gestaltung der Randbereiche und zu weiteren Schwerpunkten, wie z.B. Barrierefreiheit.

Dann geht das Planungsbüro die eigentliche Kernaufgabe an und erarbeitet ein Konzept. Ziel der Planung ist es, ein einheitliches Konzept für die Umgestaltung des Platzes unter Beachtung der städtebaulichen Randbedingungen zu erarbeiten. Liegen die Entwürfe vor, werden sie mit Bürgern und Anwohnern diskutiert.

Autor: B. Köhler    Fotos: S. Forberg

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