Mächtige Pfeiler müssen noch bis Mitte 2019 auf neue Brücke warten

Gispersleben. Die neuen, acht Meter tiefen Fundamente und Betonpfeiler für die Brückenpfeiler sind längst fertig gestellt, noch immer aber können die Fußgänger im Kiliani-Park den Fluss nicht überqueren, denn die Lieferung der Stahlkonstruktion verzögert sich erheblich.

Zwölf Pfeiler – auf jeder Uferseite sechs – warten darauf, die neue Brücke tragen zu können. Das neue Bauwerk ist als Stahlkonstruktion mit einem Bogentragwerk konzipiert. Es ersetzt die Brücke über dem Wehr, liegt allerdings versetzt in Richtung des Geländes des ehemaligen Heizkraftwerkes. Das Wehr wurde 2016 abgerissen und machte einer sog. Sohlgleite Platz, die die Wanderung der Fische zu geeigneten Laichplätzen nicht mehr unterbricht.

Nach ihrer Fertigstellung verbindet die Brücke die beiden Gisperslebener Ortsteile Viti und Kiliani wieder miteinander und sie wird zudem das künftige Buga-Gelände gut anbinden. Die Verzögerung ist bedingt zum einen durch statische Schwierigkeiten, was die Vorbereitungszeit zum Bau der Stahlkonstruktion verlängert hat, zum anderen durch den Kapazitätsmangel eines Britischen Stahlwalzwerkes, das die Stahlrohre produziert, die späterhin in Deutschland entsprechend gebogen werden. Und so wird die Brücke nicht wie geplant zum Jahresende, sondern erst Mitte 2019 fertig gestellt.

Über eine Million Euro wird investiert. Davon werden drei Viertel durch Fördergelder abgedeckt und durch eine Zahlung der Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) für das abgerissene Wehr.

Autor: B. Köhler  Fotos: S. Forberg  Grafik: Stadtverwaltung Erfurt

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