Lange Traditionen und neueste Technik

In Gispersleben pflegt man die Traditionen. Das Weihnachtsfeuer, das unter der Regie der Freiwilligen Feuerwehr immer am 3. Adventssonntag auf dem Amtmann-Kästner-Platz entfacht wird, lockt seit vielen Jahren zahlreiche Gäste. Und so folgten auch am vergangenen Wochenende unzählige Besucher der Einladung des mehr als 140 Jahre alten Vereines und des Ortsteilrates um Bürgermeisterin Anita Pietsch.

Ideenreich war die Veranstaltung vorbereitet worden: Der Weihnachtsbaum opulent illuminiert, Glühwein, frisch gebackene Waffeln, Gegrilltes und Verkaufsstände u.a.m. erwartete die Besucher. Der Erlös kommt in diesem Jahr dem – ebenfalls mit einer reichen Tradition gesegneten, 110 Jahre alten TSV Motor Gispersleben zugute. Akrobaten, Fuß- und Handballer, Tischtennis-Spieler, Turner und Volleyballer trainieren hier. Der Verein plant, aus dem vorhandenen Hartplatz einen Kunstrasenplatz zu gestalten. Der vom Ortsteilrat erwirtschaftete Betrag von 750 EURO soll dafür einen Beitrag leisten.

Gegen 17 Uhr fuhr mit Martinshorn und Blaulicht das neue Löschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr am Platze vor. 350.000 Euro hat die Stadt investiert, um den Gisperslebener Kameraden für ihre gefährlichen Einsätze beste Technik zur Verfügung zu stellen.

„!ch hoffe, dass dieses Fahrzeug wenig genutzt werden muss.“, leitete Oberbürgermeister Andreas Bausewein denn auch die feierliche Übergabe ein. Auch Ortsteilbürgermeisterin Anita Pietsch wünschte: „Alle Kameraden sollen gesund von ihren Einsätzen wiederkommen.“ Schließlich segneten die Pfarrer Martin Heinke und Wolfgang Schönefeld das Fahrzeug.

Autor: B. Köhler   Fotos: B. Köhler

Ortsteilbürgermeisterin Anita Pietsch, Oberbürgermeister Andreas Bausewein, Torsten Frenzel und Pierre Lippert (v.l.)

350.000 Euro kostet das Fahrzeug, das mit modernster Löschtechnik ausgestattet ist.

Oberbürger Andreas Bausewein übergibt den Schlüssel des neuen Löschfahrzeuges an Pierre Lippert.

Weihnachtliche Musik vom Posaunen-Chor der evangelischen Kirchengemeinde

Pfarrer Martin Heinke

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