Weniger Unfälle im umgebauten Bereich der Magdeburger Allee

Die aktuelle Unfallstatistik weist aus: In der Magdeburger Allee passieren aufgrund der Umgestaltung zwischen Ilversgehofener Platz und Wendenstraße weniger Unfälle. Im vergangenen Jahr war der Bereich im Rahmen eines Pilotprojektes umgestaltet worden. Es wurde der Radweg gegen die Parkflächen getauscht. Geparkt wird jetzt neben dem Fußweg an den Baumreihen, der Radweg grenzt an die Fahrbahn an. Die Führer der parkenden Fahrzeuge können jetzt mit einem Blick in den Rückspiegel leicht erkennen, ob sich ein Radfahrer nähert. Das war früher anderes und die Magdeburger Allee deshalb und wegen der Unübersichtlichkeit an den Straßeneinmündungen ein Unfallschwerpunkt in der Stadt. Dort wurden die Bordsteine abgesenkt und die Bereiche behindertengerecht angelegt. Die Radfahrer können nun die Einmündungen leichter passieren.

Die Auswertung der aktuellen Unfallstatistik im Hinblick auf Unfälle zwischen Straßenbahnen und ausparkenden Fahrzeugen zeigt einen spürbarer Rückgang. Nach den vorliegenden Ergebnissen ist in dem umgebauten Bereich aus der elektronischen Unfallsteckkarte der Polizei folgendes festzustellen:

Straßenbahnunfälle:
von 2015 bis  2017 in Durchschnitt  fünf Unfälle pro Jahr – im Betrachtungszeitraum 2018: ein Unfall
Radfahrerunfälle:
von 2015 bis  2017 in Durchschnitt  sieben Unfälle pro Jahr – im Betrachtungszeitraum 2018: fünf Unfälle

Eine wesentliche Unfallursache vor dem Umbau war die unachtsame Öffnung der Auto(bei)fahrertür, so wurden 2017 drei Unfälle mit dieser Ursache der Polizei gemeldet. 2018 wurde kein Unfall registriert, bei dem eine Autotür geöffnet wurde und damit ein Radfahrer zu Schaden kam.


Sonstiger Fahrzeugverkehr:
von 2015 bis  2017 in Durchschnitt  32 Unfälle pro Jahr – im Betrachtungszeitraum 2018: 25 Unfälle Darüber hinaus erwähnenswert sind die von der Polizei geschätzten Unfallkosten, für die ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen ist.
Unfallkosten (gesamt):
von 2015 bis  2017 in Durchschnitt  475.000 Euro pro Jahr – im Betrachtungszeitraum 2018: 360.000 Euro

Autor: B. Köhler Fotos: B. Köhler

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