Abriss für attraktive Flusslandschaft

Die Baumfällarbeiten sind bereits abgeschlossen und in Kürze beginnt der Rückbau des Wehres Teichmannshof.

Nachdem bereits das Wehr im Gisperslebener Kilianipark einer sanften Sohlgleite gewichen ist, wird mit dieser Maßnahme die Gera wieder ein Stück durchlässiger für Fische. Die nämlich wandern, um geeignete Laichplätze zu finden. An der Gera trafen bzw. treffen sie derzeit noch auf einige unüberwindliche Hindernisse. Das Wehr in Gispersleben gehörte ebenso dazu wie jetzt noch das in Höhe Teichmannshof. Eine zu große – wie es in der Fachsprache heißt – Fallhöhe (hier zwei Meter) unterbricht die Fischwanderung oder beendet sie schlimmstenfalls. Mit 16 Riegeln aus gewaltigen Natursteinblöcken soll der Höhenunterschied künftig sanft überwunden können. Die Gera wird an dieser Stelle nahezu doppelt so breit – rund 60 Meter. Die Ufer werden deutlich abgeflacht.

Die 290 Bäume welche bis Ende Februar gefällt wurden, werden im Areal am Ende wieder durch Ersatzpflanzungen ausgeglichen, z.B. durch Ahorne, Erlen, Linden, Silberweiden u.a.m. Für die Vögel werden artgerechte Nistplätze positioniert.

Diese Maßnahme zur Renaturierung der Gera ist der neunte und vorerst letzte Abschnitt zur Schaffung einer abwechslungsreichen – für Mensch und Tier gleichermaßen attraktiven Flusslandschaft.

Autor: S. Forberg  Fotos: S. Forberg

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