Löwin Ribat ist tot, Ursache für Erkrankung noch immer unklar

Gestern meldeten wir, dass die Löwin Ribat seit rund drei Wochen schwerwiegende gesundheitliche Probleme hat. Gestern Mittag ist sie verstorben. Der Zoo wartet auf den endgültigen pathologischen Befund, denn trotz intensivster veterinärmedizinischer Untersuchungen durch diverse Spezialisten und der Zootierärztin konnte bisher die Ursache für die Erkrankung nicht geklärt werden. Gestern wurde sie von Löwenkater Bagani in einer kurzen Aktion erstickt, wohl ein Gnadentot. Zeitgleich erhielt der Zoopark den Befund über stark erhöhte Nierenwerte.

Zum weiteren Vorgehen soll nun umgehend eine Beratung stattfinden wie der Zoo mitteilt. Die ersten makroskopischen Ergebnisse von Ribats Körper in der Veterinärpathologie Leipzig stellten eine chronische Nierenentzündung fest. Die daraus folgende Azotämie (erhöhter Spiegel harnpflichtiger Substanzen im Blut) erklärt Ribats schlechtes Allgemeinbefinden in den letzten Wochen.

Durch die damit verbundene Übelkeit ist auch die schlechte Nahrungsaufnahme zu erklären. Die Ergebnisse der histologischen Untersuchung werden Ende nächster Woche erwartet. Ribat lebte seit 2005 in der neu eröffneten Löwensavanne im Thüringer Zoopark Erfurt. Am 25. Oktober 2017 bekam sie Gesellschaft von der zweijährigen Junglöwin Bastet aus Danzig. Am 17. Februar 2018 kam der zweijährige Junglöwe Bagani aus dem französischen Zoo Parc de Félins in Lumigny-Nesles-Ormeaux dazu.

Autor: B. Köhler   Fotos: Thüringer Zoopark Erfurt

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