Vier Gepardenbabys im Zoo

Gepardin Sima hat am 9. Mai nach einer Tragzeit von 91 Tagen vier Junge bekommen. Derzeit leben die vier Jungtiere noch mit ihrer Mutter in der Schutzhütte im "Mutterschutz" und sind für Besucher noch nicht zu sehen. Ab wann die Jungtiere gemeinsam mit ihrer Mutter die Wurfhöhle verlassen, bestimmen Mutter und Jungtiere selbst. Nach bisherigen Erfahrungen werden die Jungtiere ab Mitte Juni kurze Ausflüge in der Anlage unternehmen, ab Ende Juni regelmäßig, und dann auch für Besucher sichtbar sein.

Alle Jungtiere – ein Kater und drei Katzen – sind wohlauf, hatten ein Gewicht von je gut 1.200 Gramm.

Im vergangenen Jahr konnten die Ursachen für eine schwere Erkrankung der Jungtiere nicht ermittelt werden. So wurde in Abstimmung mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Geparden und tierärztlichen Beratern eine Verpaarung mit Gepardin Sima ermöglicht und es bleibt zu hoffen, dass die Jungtiere dieses Mal gut aufwachsen. Geparde sind in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet hoch bedroht, finden immer weniger geeignete Lebensräume und werden in manchen Regionen bejagt.

So beteiligte sich der Thüringer Zoopark in 2016 an einem wichtigen Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zoo- und Wildtierforschung und weiteren Partnern, um Möglichkeiten zur Umsiedlung von Geparden in neue Lebensräume im Freiland zu verbessern, damit sie nicht mehr bejagt werden. Diese schönen und leichtfüßigen Katzen verdienen eine Zukunft.

Autor: B. Köhler   Foto: Thüringer Zoopark Erfurt

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