Thüringer Barthühner, eine gefährdete Haustierrasse, leben jetzt auf dem Schaubauernhof im Thüringer Zoopark Erfurt.

Interessantes Hoffest im Zoo am kommenden Wochenende  

Seit nunmehr 60 Jahren gibt es im Erfurter Zoo eine Haustierschau. Aus diesem Anlass wird ein zünftiges Hoffest am kommenden Wochenende, 23. und 24. Juni, gefeiert. Jeweils von 10 bis 18 Uhr  gibt es an beiden Tagen Gelegenheit, eine Vielzahl verschiedener Haustierrassen kennenzulernen. Ganz neu auf dem Schaubauernhof sind die mittelgroßen, nur in Thüringen heimischen Barthühner, eine gefährdete Haustierrasse.  

Seit Mitte Juni werden ein Hahn und drei Hühner nach der Quarantäne nun im für Besucher offenen Stallbereich gehalten, bis es für die Tiere dann auch auf das Freigelände geht.  

Die anderthalb Jahre alten Barthühner stammen von der Forstfarm Nordhausen, die seit 2015 als erster Archepark in Thüringen anerkannt ist. In enger Kooperation mit der Forstfarm unterstützt und fördert der Thüringer Zoopark Erfurt seit vielen Jahren die Erhaltung gefährdeter Haustierrassen. So gibt es auf dem Schaubauernhof auch Rote-Liste-Rassen wie Hinterwälder Rinder, Heidschnucken-Schafe oder Exmoor-Ponies.  

Zum Hoffest können Besucher sich auch mit den Zooparkmitarbeitern über die Arbeit auf dem Hof auszutauschen. Zu den Höhepunkten am Wochenende zählen die Tierschauen verschiedener Zuchtverbände, die Vorstellung der Arbeitsgemeinschaft Altdeutscher Hütehunde, Schafschervorführungen oder Geschicklichkeitspräsentationen wie Parcours-Läufe mit Quessant-Schafen. Die Mitglieder der Zoo AG zeigen an beiden Tagen wie Esel richtig gepflegt werden und welche Tricks sie draufhaben. Am Zooschulbastelstand kann das eigene Wissen getestet werden. Hufeisenzielwurf, Sackhüpfen, filzen oder melken an der "Melkkuh" sind weitere Aktionen.  

Autor: B. Köhler   Foto: Thüringer Zoopark Erfurt

 

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