Neue Flusslandschaft entsteht

Das erste Teilstück des Wehres Teichmannshof ist bereits abgerissen und wird derzeit mit Natursteinblöcken in eine sanfte Sohlgleite verwandelt.

Mit dieser Maßnahme wird die Gera wieder ein Stück durchlässiger für Fische. Die nämlich wandern, um geeignete Laichplätze zu finden. An der Gera trafen bzw. treffen sie derzeit noch auf einige unüberwindliche Hindernisse. Das Wehr in Gispersleben gehörte ebenso dazu wie das in Höhe Teichmannshof. Eine zu große – wie es in der Fachsprache heißt – Fallhöhe (hier zwei Meter) unterbricht die Fischwanderung oder beendet sie schlimmstenfalls. Mit 16 Riegeln aus gewaltigen Natursteinblöcken soll der Höhenunterschied künftig sanft überwunden können. Die Gera wird an dieser Stelle nahezu doppelt so breit – rund 60 Meter. Die Ufer werden deutlich abgeflacht.

Bagger und Kipper bearbeiten das Areal um das Wehr Teichmannshof. Die 16 Riegel mit unterschiedlicher Länge werden ohne Fundamente aus rund drei Tonnen schweren Natursteinquadern errichtet und mit kleinen Steinen die entstehenden Lücken verfüllt. Insgesamt 5.500 Tonnen Steine werden verbaut.

Autor: S. Forberg   Fotos: S. Forberg

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