Baden im Erfurter Norden (Teil 1)

Es ist Sommer und Bade-Hochsaison. Das Wetter ist bis auf Weiteres durchwachsen, ein stetes Auf und Ab der Temperaturen. Für den Besuch von Freibädern oder Baggerseen aber reicht die Wärme allemal und kaum ein Stadtteil hat so viele schöne Bademöglichkeiten zu bieten wie der Norden mit (u.a.) Nordbad, Nordstrand und dem Freibad Stotternheimer See. Da alle sehr nahe liegen und schnell erreicht werden können, ist selbst nach Feierabend noch eine erfrischende Schwimm- oder Baderunde drin.

Und dann gibt es noch die Gewässer, in denen man nicht badet, aber vielleicht den großen Zeh (oder auch mehr) eintaucht und das sind all die inzwischen zugänglich gemachten Uferbereiche entlang der neu gestalteten Geraaue – zum Beispiel am Klärchen, an der Pappelstiegbrücke in der Nähe der Györer Straße. Der Auenteich ist zu kalt zum Baden, aber für ein gutes frisches Klima nicht zu unterschätzen.

Wir zeigen die „richtigen“ Bademöglichkeiten hier im Überblick. Heute das Nordbad.

Thüringens größtes Freibad wurde 2010 vollständig modernisiert, neu gestaltet und behindertengerecht angelegt.
Es verfügt über ein beheizbares 50-Meter-Sportbecken, ein solarbeheizbares Flachwasserbecken mit Schalen- und Breitwellenwasserrutsche, einen Strömungskanal, Massagedüsen, Nackenduschen, Massageliegen und Bodenbrodler.
Der Sprungturm erlaubt das Eintauchen ins kühle Nass aus drei und fünf Metern Höhe. Ein Kleinkinderbecken mit Wasserkanone und ein Boot mit Steuerrad stehen den Knirpsen zur Verfügung. Ein Volleyballfeld, mehrere Tischtennisplatten und ein Seilgerüst zum Klettern runden das Aktivitätsangebot ab. Das Bad hat eine lange Historie und war denkmalgeschützt.

Autor: B. Köhler. Fotos: B. Köhler