Über die absolute Liebe unserer vierbeinigen Freunde und Picasso

Wer einen Hund hat, weiß, wie schnell man sein Herz an diesen treuen Begleiter dauerhaft und kompromisslos verliert. Kein Mensch kann je so einen Blick in unsere Richtung schicken wie ein Hund, der mit uns spielen will, ein Leckerli für vorbildliches Verhalten erwartet oder wenn es nach seinem Dafürhalten Zeit ist für den Spaziergang. Für Hunde in der Stadt sind die Möglichkeiten, frei, also ohne Leine laufen und toben zu können, nicht gerade üppig. Gut, dass es da z.B. die Hundewiese im Nordpark gibt. Der präsentiert sich derzeit in farbenprächtiger Laubfärbung. 

Auch der Künstler Pablo Picasso war Hundebesitzer. Zu seinem Dackel ‚Lump’ hatte Picasso eine innige Beziehung, Zudem stand er dem Maler oft Modell. Bleistiftzeichnungenn und seine 45 Interpretationen von Velázquez’ Gemälde Las Meninas setzen Lump ein Denkmal. Er starb am 29. März 1973, zehn Tage vor seinem Herrchen.

Folgendes Zitat stammt von Picasso: 

 

„Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens.
Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte.
Er tut es einfach.
Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut. ”

 

Autor: B. Köhler Fotos: S. Forberg