Ab heute weniger Straßenbahnen und Busse – mit Auswirkungen für den Erfurter Norden

Die EVAG ist ab heute im Grundversorgungsmodus. Damit sie auch weiterhin den Betrieb mit Stadtbahnen und Bussen aufrechterhalten kann, passt sie das Angebot an die geringeren Fahrgastzahlen bis auf Weiteres an. Schulen, Kitas und viele Geschäfte sind geschlossen und damit fahren wesentlich weniger Menschen mit Bussen und Bahnen. Zudem sind bei der EVAG auch die Auswirkungen des Virus hinsichtlich der Verfügbarkeit von Personal und weiterer Ressourcen spürbar.
Der neue Fahrplan orientiert sich am Sonntagsfahrplan, ist aber breiter aufgestellt, damit die Erfurter ihre Arbeitsplätze nach wie vor auch per Bus und Stadtbahn erreichen oder dringende Einkäufe erledigen können.

Die Stadtbahnen und die Bus-Linie 9 fahren Montag bis Freitag zwischen 5 und 20 Uhr im 15-Minuten-Takt statt bisher alle 10 Minuten. Nach 20 Uhr fahren die Fahrzeuge alle halbe Stunde. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen gilt der Sonntagsfahrplan. Auch die Anbindung der Ortschaften, die durch die EVAG angefahren werden, ist gesichert. Hier gibt es ein Mindestangebot an Verbindungen.

Mit diesem reduziertem Angebot – so die Hoffnung – kann so lange wie möglich ein Grundangebot an Mobilität aufrechterhalten werden. Aufgrund der dynamischen Lage kann es jedoch darüber hinaus jederzeit zu Anpassungen im Fahrplan kommen, teilt die EVAG mit und bittet alle Fahrgäste, sich entsprechend vorab zu informieren.

Wichtig: Es wird keine Haltestellenfahrpläne geben. Informationen zu den neuen Fahrplänen können im Internet ab sofort unter https://www.stadtwerke-erfurt.de/fahrplaene abgerufen werden. Aber auch über die EVAG-App „Erfurt mobil“ wird zeitnah informiert. An den Straßenbahn-Haltestellen erfolgt die Information über die digitale Fahrgastinformation und Laufschriften.

Autor: B. Köhler