Der Bereich am ehemaligen Garnisonslazarett soll sich in einen eigenen kleinen Park mit Gastronomie verwandeln.

Neuer Park am Park

Am Montag begannen die Arbeiten am ehemaligen Garnisonslazarett in der Nordhäuser Straße.

Langfristig soll sich das 16.000 Quadratmeter große Areal zu einem Kreativquartier entwickeln und zu einem eigenen kleinen Park-Bereich, der dann unmittelbar an den Nordpark angrenzt. Dazu wird die gesamte Platzfläche aufgewertet. Vorhandene Wege erhalten einen neuen Belag, zudem werden neue Wege angelegt. Die Grünfläche wird in Richtung Nordpark erweitert. Dort ist bereits der barrierefreie Zugang zum Park geschaffen worden. In Serpentinen wird der Höhenunterschied überwunden. Der alte Baumbestand am Garnisonslazarett wird weitestgehend erhalten, weitere Bäume, Gehölze, Stauden und Blumen kommen hinzu. Sitzbänke und Liegepodeste werden den Bereich künftig einladend machen. Auf dem gesamten Gelände wird eine neue Beleuchtungsanlage installiert.

Einzelne Gebäude auf dem Gelände werden derzeit vom Amt für Grundstücks- und Gebäudeverwaltung saniert. In einem wird künftig ein Restaurant mit Außenterrasse sein. Gebaut wird am Garnisonslazarett voraussichtlich bis April 2021. Die Gesamtkosten für den Bauabschnitt liegen inklusive Rückbau bei 3,72 Millionen Euro, rund 70 Prozent stammen aus Geldern der Städtebauförderung.

Das Garnisonslazarett wurde zwischen 1894 und 1896 als Gebäudekomplex errichtet. Heute sind zwei der Häuser an die Universität vermietet, im hinteren Bereich haben sich die Künstlerwerkstätten angesiedelt.

Autor: B. Köhler   Fotos: © geskes.hack Landschaftsarchitekten, B.Köhler

Das ehemalige Garnisonslazarett, hier das Hauptgebäude, im hinteren Bereich befinden sich weitere, sog. Pavillons.

Die Arbeiten haben am Montag begonnen, bis Frühjahr 2021 soll alles fertig sein.