Bernd, das Brot, steht jetzt auch in der Friedrich-Engels-Straße

Die Kika-Figur Bernd, das Brot, steht eigentlich neben dem Rathaus. Neuerdings ist er auch in der Eugen-Richter-Straße/ Ecke Friedrich-Engels-Straße. Dort entstand er als Graffiti-Kunst auf einem Steuerungsschrank für die Ampelanlage. Das Jugendamt in unmittelbarer Nähe hat die Auswahl des Motivs bestimmt.

Seit 2017 ist die Stadt dabei, diese Schaltkästen von ihrem schlichten Grau zu befreien. 256 von ihnen gibt es im  Stadtgebiet. Jährlich gestaltet der Kunstmaler und Graffitisprüher Max Kosta gemeinsam mit dem Künstler Dr. Hot die Kästen zu wahren Kunstwerken um – mittlerweile sind es 23.

Die Standorte werden jedes Jahr ausgewählt, Gestaltungsvorschläge erarbeitet, die dann umgesetzt werden. Fünf bis sechs Stunden benötigen die beiden Graffiti-Künstler, um einen Steuerungsschrank kunstvoll zu besprühen, zwei Stunden Vorarbeit für Reinigung und Grundierung kommen noch hinzu. 

In diesem Jahr begannen die Arbeiten im Frühjahr, entstanden sind u.a. die Straßenbahn am Talknoten, der Wohnblock an der Straße der Nationen/Höhe Mittelhäuser Straße,  das Zebramuster in der Bonhoeferstraße mit Bezug zum Zoopark, die Burg vor der Mauer am Steinplatz oder die Gartenzwerge mit der Hecke als Hintergrundmotiv in der Eugen-Richter-Straße/ Höhe Kühlhaus. Dabei haben die Schaltkästen nach ihrer „Schönheitskur“ durchaus ein einheitliches Erscheinungsbild: Die Sockel sind immer grau, die Dächer bekommen stets ein dunkles Rot.

Rund 6.000 Euro investiert die Stadt Erfurt jährlich in die Verschönerung der Ampelschaltkästen – 23 wurden bislang insgesamt gestaltet, Fortsetzung soll folgen.

Autor: B. Köhler. Foto: Stadtverwaltung Erfurt