Auf der Zielgeraden

Noch in diesem Jahr werden die wesentlichen baulichen Arbeiten am Sportplatzgebäude Essener Straße beendet sein, im neuen Jahr werden dann die Ausstattungen wie Möbel und Teeküchen eingebaut. Auf der Baustelle herrscht derweil noch Hochbetrieb, um die seit April 2019 andauernden Umbauten fertigzustellen. Nach der Entkernung des Gebäudes und der Veränderung der Raumaufteilung sind nunmehr beste Voraussetzungen für den Vereinssport geschaffen.

Insgesamt sieben Vereine erhalten dann ein vollständig neu konzipiertes Gebäude. Die Räume für die Ausübung der Sportarten Judo, Kraftsport, Tischtennis, Leichtathletik, Schach, Gymnastik, Aikido, American Football und Rugby werden flankiert von Umkleiden, Duschen, Toiletten, Beratungsräumen und Teeküchen. Für die Unterbringung der Geräte steht ein Nebengebäude vor dem Haus zur Verfügung.

Technisch anspruchsvolle Ausstattungen wie eine gut durchdachte Entlüftung, falldämpfende Platten für die Kraftsportler, leicht zu reinigende, natürliche Linoleum-Bodenbeläge, Prallwände aus Holz u.a.m. Ein Aufzug sorgt neben enstprechend breiten Türen und anderen Maßnamen für Barrierefreiheit im gesamten Gebäude.

Die an das Hauptgebäude sich anschließende Kegelbahn hat ebenfalls eine bauliche Ertüchtigung erfahren. Hier aber bleibt der Ursprungscharakter auf Wunsch der Sportler in wesentlichen Zügen erhalten.
Das Gebäude entstand in den 1970er Jahren. Die Baumaßnahme wurde möglich durch Fördermittel des Bundes in Höhe von 2,7 Millionen Euro aus dem Programm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur. Weitere rund 600.000 Euro steuert die Stadt aus dem kommunalen Haushalt bei.

Autor: B. Köhler  Fotos: S. Forberg

Kai Martin, Verantwortlicher für Baumaßnahmen an Sportanlagen des Erfurter Sportbetriebes

Tischler bringen Prallwände an, die Konstruktionen werden durch dicke Teppichbeläge umhüllt.