Torsten Haß mit Wolfgang Tiefensee, Andreas Bausewein und Alexander Hilge am Auenteich

Ausflugsziel im Erfurter Norden: Café am See eröffnet, BUGA-Abschnitt freigegeben

Für das Wochenende sind sommerliche Temperaturen prognostiziert. Dann dürfte der heute freigegebene Abschnitt der neugestalteten Geraaue sich vieler Spaziergänger und Radfahrer erfreuen. Der sog. Abschnitt ‚M3 Süd‘ ist zwischen den Häusern der Moskauer Straße und der Gera gelegen und wartet mit der größten Landschaftsveränderung auf. Hier entstand der rund einen Hektar große Auenteich. In seinem Umfeld ist ein Kneippbecken entstanden, wurden Spiel- und Motorikgeräte platziert, Baumhaine und Rabatten angelegt.

Damit nicht genug: Heute wurde auch das Café am See eröffnet und prompt stellten sich erste Besucher ein, auch wenn das Bistro vorerst nur mit Speisen und Getränken ‚to go‘ aufwarten kann. „Wir sind zutiefst überzeugt, dass das Café gut angenommen wird.“, ist sich Silke Wuttke, Sprecherin des Vorstandes der Wohnungsbaugenossenschaft Zukunft, sicher. Das Unternehmen hat die Einrichtung von der Stadt gepachtet, um den Bewohnern und Gästen des Erfurter Nordens ein gastronomisches Angebot zu machen, eines, das den Aufenthalt im Freien noch angenehmer macht. Betrieben wird das Café durch Hans Hoffmann. „Das Café liegt mitten in unserem Gebäudebestand und es ist deshalb für uns und unsere Mitglieder von großem Interesse, um lebenswertes Wohnen im Norden noch stärker zu fördern.“

Zunächst unterliegen die Abläufe im Café den Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Sobald die Beschränkungen gelockert werden, lässt es sich drin wie draußen gut sitzen mit Ausblick auf den Auenteich und ein grünes Umfeld.

Ebenfalls heute offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde die Brücke über die Straße der Nationen. Inzwischen sind alle Arbeiten abgeschlossen einschließlich der bis vor kurzem noch nicht fertig gestellten Anbindung an die Fußwege zu beiden Seiten der Brücke. Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, weihte sie gemeinsam mit Oberbürgermeister Andreas Bausewein, Alexander Reintjes, Leiter des Erfurter Tiefbau- und Verkehrsamtes, Alexander Hilge, KoWo-Geschäftsführer und BUGA-Beauftragter der Stadt und Ortsteilbürgermeister Torsten Haß ein. Das durchschnittene Band symbolisiert die Freigabe der Fußgänger- und Radbrücke.

4,6 Millionen Euro wurden im Abschnitt M3 Süd verbaut, die Bundesgartenschau ließ Fördergelder in großer Höhe fließen, die der Stadt sonst nicht zur Verfügung gestanden hätten. „Das hätten wir in 30 Jahren nicht geschafft, was im Erfurter Norden entstanden ist.“, resümiert Andreas Bausewein anlässlich der Eröffnung. 184 Millionen Euro wurden insgesamt für alle im Zusammenhang mit der BUGA entstandenen Gestaltungen ausgegeben, mehr als 80 Prozent stammen aus Fördertöpfen des Freistaates.

Autor: B. Köhler.  Fotos: S. Forberg

 

Kühles Wetter heute, ab dem Wochenende sommerliche Temperaturen – Silke Wuttke und Andreas Bausewein auf der Terrasse des Cafés am See mit Blick auf das Wasserspiel des Auenteiches

 

WBG Zukunft-Maskottchen und BUGA-Botschafter Gartenzwerg Erno

 

Für alle Zwerge einen Zwerg – die Kinder der Evangelischen Moritzkindertagesstätte haben ihr Ausweichquartier in der Moskauer Straße, so lange bis ihre Kita saniert ist. Sie haben das Baugeschehen in den Letzten Monaten verfolgt und statteten heute dem neu eröffneten Bereich einen Besuch ab. Begrüßt wurden sie mit einem kleinen Erno-Zwerg, den die Mitarbeiter der WBG verschenkten.

 

Symbolträchtig: Alexander Reintjes, Leiter des Erfurter Tiefbau- und Verkehrsamtes, Bauleiter Torsten Manko, OB Andreas Bausewein, Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Ortsteilbürgermeister Torsten Haß und Alexander Hilge, KoWo-Geschäftsführer und BUGA- Beauftragter der Stadt eröffnen feierlich Brücke und Bauabschnitt