Chillen, radeln, joggen, spielen und Sonne anbeten, sobald sie da ist

Die Wolken zogen sich in Abständen immer wieder vor die Frühjahrssonne, manchmal fiel ordentlich Regen. Trotz des unsteten und kühlen Wetters, machten sich unzählige Sonntagsspaziergänger, Radfahrer, Jogger, Kinderwagenpiloten, Inlineskater und Hundebesitzer auf den Weg entlang der Gera – wie wir. Während der Nordpark auf der Seite des Nordbades noch von Bauzäunen umstellt ist, konnte man am ‚Klärchen‘, dem Gelände des ehemaligen Klärwerkes bereits auf riesigen Sonnenliegen chillen, schaukeln, den Beachvolleyballern zuschauen oder den Kids beim Ausprobieren der Spiel- und Klettergeräte.

Auch dort, wo einst die alten Garagen standen, wurde der neu errichtete Spielplatz ‚Piratennest‘ von den Kindern in Beschlag genommen, ebenso der Bolzplatz gleich daneben. Weiter ging’s zu den Geraterrassen. Hier stehen die neu angepflanzten Bäume in militärischer Ordnung in Reih und Glied, zeigen ihre Blüten und erstes Grün. Auch hier unzählige Bänke und Spielgeräte: Tischtennisplatte und Geschicklichkeits- bzw. die Balance schulende Geräte wurden von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen frequentiert.

Der Name ist geblieben, die Rutsche ist eine andere. Im ‚Huckelbuckelland’ rutscht man aus vergleichsweise großer Höhe jetzt in einer Edelstahlröhre in die Tiefe. Der Spielplatz für die Kleinen ist gleich gegenüber. Über die Brücke über die Straße der Nationen hinweg sieht man schon die Fontäne des Auenteiches. Hier testen wir direkt das entspannte Sitzen auf einer der Bänke mit Blick auf Teich und ‚Café am See‘. Wenige Minuten entfernt der vollständig überarbeitete seit vielen Jahren schon bestehende Abenteuerspielplatz.

Den Kiliani-Park heben wir uns für den nächsten Spaziergang auf. Die Rechnung scheint aufzugehen – der Park wird von Groß und Klein, von Jung und Alt in Besitz genommen. Gut so.

Autor: B. Köhler.  Fotos: B. Köhler