Asphaltiert, breiter, beleuchtet, mit Reparaturstationen und Zähleinrichtung  

Der Gera-Radweg wurde auf einer Länge von rund 4,5 Kilometern neu gestaltet und jetzt freigegeben. Er hat im Bereich zwischen Nordpark und Gispersleben eine Breite von 3,50 Meter und ist asphaltiert. Neben einer neuen Beleuchtung wurden direkt am Radweg insgesamt 17 neue Bänke  aufgestellt. Zudem wurden drei Fahrrad-Servicestationen aufgebaut, die es ermöglichen, kleine und größere Pannen schnell vor Ort zu beheben. Sie sind im Nordpark in der Nähe der neuen Skate-Anlage, am „Klärchen“ und in der Nähe des Abenteuerspielplatzes am Moskauer Platz zu finden. Die Stationen sind mit umfangreichem Werkzeug sowie einer Luftpumpe ausgestattet und sind gegen eine Pfandgebühr von zwei Euro nutzbar.  

Die Kosten für den Bau des Gera-Radwegs in den verschiedenen Bauabschnitten der Geraaue liegen insgesamt bei rund vier Millionen Euro, davon stammen 90 Prozent aus Fördermitteln des Freistaates. Die Kosten für die Beleuchtung in Höhe von 1,2 Millionen Euro wurden zu 85 Prozent aus Städtebaufördermitteln finanziert.   

Eine Besonderheit ist die Radzählsäule dar, die sich am „Klärchen“befindet. Die Radfahrer, die hier vorbeikommenn, werden beim Überfahren einer Induktionsschleife gezählt. Im oberen Display werden untereinander die Radler des aktuellen Tages und die Gesamtzahl im Jahr angezeigt. Das untere Display enthält Datum, Temperatur und Uhrzeit sowie wechselnde Sondertexte. Die Zähldaten der Radzählsäule in der Ge­raaue stehen im Internet für alle Interessierten zur Verfügung.   

Nachdem am Vormittag die ehemalige Auenstraße im Bereich des Nordparks für den Radverkehr geöffnet wurde, ist der Gera-Radweg nun bis zur Gera-Brücke in Gispersleben durchgängig. Voraussichtlich im Herbst werden die Arbeiten im Kilianipark abgeschlossen sein. Bis die neue Brücke in der Warschauer Straße gebaut und der Radweg unterführt wird, überquert er an dieser Stelle die Fahrbahn.  

Autor: B. Köhler.  Fotos: B. Köhler, Stadtverwaltung Erfurt