Im Kiliani-Park zu Hause – Enterich Friedrich

Im Kiliani-Park in Gispersleben hat ein Moschus-Enterich seit einiger Zeit sein Zuhause gefunden. Beobachter und Spaziergänger aus Gispersleben haben ihn nach mehrmaligen Treffen ‚Friedrich’ getauft. Ein Vogelkundiger hatte auch das Geschlecht bestimmen können.

Hier ist offenkundig all das vorhanden, was Friedrich das Leben angenehm macht. Die Gera, deren Wasser noch vor wenigen Jahren aus großer Höhe vom Wehr herab rauschte mäandriert seit der Umgestaltung gemütlich durch die Auenbereich. Das Ufer bietet ausreichend geschützten Raum für Vögel.

Das charakteristische Merkmal ist das unbefiederte Gesicht mit der bei Erpeln deutlichen warzenähnlichen Bildung am Schnabelgrund. Am Kopf befindet sich eine niedrige aufstellbare Federhaube – soweit die Charakteristik von Wikipedia.

Zur Entwicklung der Entenart heißt es:
Die Moschusente wurde von Indianern bereits vor 1492 seit Jahrhunderten gehalten. Im Jahre 1514 brachten spanische Schiffe diese Entenart das erste Mal nach Europa. Von da aus erfolgte eine rasche Verbreitung nach Afrika, Madagaskar und dem tropischen Asien. Die Wildform wurde wissenschaftlich erstmals 1902 beschrieben.

Autor: B. Köhler. Fotos: A. Pietsch