Fünf neue Brücken …

Im Gisperslebener Kiliani-Park wird derzeit noch gebaut. Wege werden grundhaft saniert oder neu angelegt. Noch warten auch einige der neuen Brücken auf Zuwegungen damit sie genutzt werden können. Insgesamt fünf neue Brücken gibt es hier inzwischen.
Betritt man den Park in Höhe des Café Isa, dann steht in Kürze, also sobald die Anschlusswege fertig gestellt sind, eine neue Fußgängerbrücke zur Verfügung. Eigentlich sollte der Mühlgraben im Gisperslebener Kilianipark an dieser Stelle verrohrt werden, damit er überfahrbar wird. Jetzt entstand eine ästhetischere Variante: Eine attraktive neue Brücke, die zudem höher belastbar ist als die alte.

Weiter entlang der Gera, ist die inzwischen allen bekannte Brücke über den Fluss, etwas versetzt zur einstigen Brücke über das Wehr. Ihr stählerner blauer Bogen ist markant und ordnet sich in die Farbgebung der neuen Brücken im Norden ein wie z.B. die Pappelstiegbrücke und die über die Straße der Nationen.

Eine weitere Brücke im Kilianipark wird nicht von Fußgängern, Rad- oder Autofahrern genutzt, sondern von einer der Fernwärmeleitung. Sie wartet also nicht auf neue Zuwegungen. Das technische Bauwerk ist vor Monaten künstlerisch aufgewertet worden. Einen Wettbewerb der Stadtwerke um die originellste Gestaltung gewann ein Entwurf, der das Bauwerk mit vielen großen Spiegeln begleitet, in denen sich Fluss und Grün spiegeln.

Die Brücke an der Templiner Straße überspannt wiederum den Mühlgraben, die zeitgleich gebaute Brücke gleichen Typs steht ca. 200 Meter gewässeraufwärts an der Zittauer Straße beim neuen Spielplatz. Es handelt sich bei den Brücken um eine erstmalig in Erfurt realisierte Bauweise. Die Brückenplatte ist ein vorgespannter Granit. Damit kann sie deutlich schlanker gebaut werden als bei Beton oder Stahl möglich wäre. Das lässt sie filigran und elegant wirken.

Autor: B. Köhler.  Fotos: S. Forberg, B. Köhler

Bürgermeisterin Anita Pietsch an der neuen Fußgängerbrücke über den Mühlgraben