Gepardin Judy gut in Münster angekommen

    Die Gepardin Judy hat den Erfurter Zoopark temporär verlassen, um im Allwetterzoo Münster auf Kater Sambesi zu treffen und im Frühjahr im besten Fall tragend nach Erfurt zurückzukehren. Begleitet wurde Judy auf ihrem Weg nach Münster von Bereichspflegerin.
    Für die Gepardin Judy liegt seitens des Europäischen Erhal­tungszuchtprogramms EEP eine Zuchtempfehlung vor. Ursprünglich wurde mit dem Rostocker Kater Cash ein passender Zuchtpartner ausfindig gemacht. Der angestrebte Zuchterfolg blieb jedoch aus und mit Sambesi wurde nunmehr ein erfahrener Kater gefunden, so dass ein neuer Zuchtversuch gestartet wird.
     
    Wie lange Judy in Münster bleiben wird, kann noch nicht gesagt werden; so lange wie nötig und so kurz wie möglich. Die Weibchen sind im Schnitt einmal monatlich rollig und nur in dieser Zeit zugänglich für einen Kater in ihrem Revier. Sofern die Paarung erfolgreich verlief, werden nach einer Tragzeit von etwa 90 bis 95 Tagen ein bis fünf, selten mehr Jungtiere geboren.
     
    In seinen Ursprungsgebieten hat der Gepard mit verschiedenen Bedrohungen zu kämpfen, die seinen Bestand gefährden: Dazu gehören der Verlust seines natürlichen Lebensraums durch die Ausbreitung menschlicher Siedlungen und die Umwandlung von Wildgebieten in landwirtschaftlich genutzte Flächen. Zusätz­lich ist der Gepard vielfach Opfer von Wilderei und dem illegalen Handel mit Tier­produkten. Die geringe genetische Vielfalt aufgrund von Inzucht in einigen Populationen verschärft die Situation zusätzlich.
     
    Insgesamt ist die Zusammenarbeit zwischen Zoos, Naturschutzorganisationen und Regierungen entscheidend, um die Bedrohungen für Geparden in der Wildnis anzu­gehen und gleichzeitig eine gesunde und nachhaltige Population in menschlicher Obhut zu erhalten, um den Erhalt dieser faszinierenden Tiere zu sichern.
    Quelle und Fotos: Thüringer Zoopark Erfurt
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