Maritim inspirierter Spielplatz fertiggestellt

Stück für Stück wird die Umgestaltung der Geraaue zu Thüringens größtem Landschaftspark fertig. Erst am Freitag ist der Bauabschnitt am Auenteich freigegeben worden, jetzt ist der rund 3,2 Hektar große Bauabschnitt der Geraaue zwischen Riethstraße und Warschauer Straße fertiggestellt. Neben einem neuen Streetball-Feld ist auch das „Piratennest“ entstanden – ein Spielplatz, dessen Gestaltung maritim inspiriert ist.

Gothaer Platz ist wieder grün

Die Umgestaltung des Gothaer Platzes ist abgeschlossen. Gepflanzt wurde ein Baumhain mit 107 Birken in acht verschiedenen Arten und Sorten sowie 3.000 schattenverträglichen Stauden. Zusätzlich wurden vier Bänke aufgestellt.

Damals wie heute wichtiger Verkehrsknotenpunkt

Heute würde man aus Richtung OBI bzw. der Tankstelle auf die Kreuzung Nordhäuser und Warschauer Straße zufahren. Links und rechts im Bild die Elfgeschosser. Dahinter links das Restaurant mit großem Saal ’Stadt Berlin’.

 

Torsten Haß mit Wolfgang Tiefensee, Andreas Bausewein und Alexander Hilge am Auenteich

Ausflugsziel im Erfurter Norden: Café am See eröffnet, BUGA-Abschnitt freigegeben

Für das Wochenende sind sommerliche Temperaturen prognostiziert. Dann dürfte der heute freigegebene Abschnitt der neugestalteten Geraaue sich vieler Spaziergänger und Radfahrer erfreuen. Der sog. Abschnitt ‚M3 Süd‘ ist zwischen den Häusern der Moskauer Straße und der Gera gelegen und wartet mit der größten Landschaftsveränderung auf. Hier entstand der rund einen Hektar große Auenteich. In seinem Umfeld ist ein Kneippbecken entstanden, wurden Spiel- und Motorikgeräte platziert, Baumhaine und Rabatten angelegt.

Freibäder bleiben bis auf Weiteres zu

Anders als geplant, bleiben die Freibäder in Erfurt vorerst geschlossen. Eine Öffnung kann erst erfolgen, wenn die behördlichen Genehmigungen vorliegen.

Blick aus einem der Punkthochhäuser …

Mainzer Straße ggü. dem Vilnius auf die Wohnhäuser der Lowetscher Straße und den heute noch stehenden Y-Bau, der das Hotel Vilna beherbergt. Noch sind viele Straßen und Zuwendungen unbefestigt und das Stadtgrün fehlt. Auch die Gebäude am Moskauer Platz einschließlich des Kultur- und Freizeitzentrums sind noch nicht gebaut.

Neue Babys und kaum Besucher

Der Zoo hat geöffnet, aber am Sonntag fanden sich nur wenige Besucher. Wetter und Testpflicht machten es offenbar vielen Tierfreunden schwer, sich auf den Weg zu machen. Dabei lohnt sich ein Besuch des Zoos trotz aller Einschränkungen, denn es gibt wieder Tierbabys zu bestaunen.

Förderverein sucht Vorsitzenden und Schatzmeister

Der Förderverein der Grundschule an der Geraaue in der Bukarester Straße sucht einen Vorsitzenden und Schatzmeister. Die ehrenamtliche Aufgabe umfasst die Erfassung von Spenden, die Erfassung und die Dokumentation dessen, wofür die Gelder oder Sachleistungen eingesetzt werden. Schulleiterin Heike Kirchner würde sich freuen, wenn sich jemand nebenberuflich oder in seiner Pensionierung der Aufgabe annehmen würde. Berufliche Vorkenntnisse in Sachen Buchhaltung sind wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich, denn eine entsprechende Einarbeitung ist vorgesehen.

Kalendervers – Mai

Zu Beginn eines jeden Monats veröffentlichen wir einen Kalender-Vers, komplettiert durch Fotos aufgenommen in der Umgebung. 

Viel Spaß beim Lesen und Betrachten!

Park am Berliner Platz ist fertig

Ein rund sechs Hektar großer Abschnitt von Thüringens größtem Landschaftspark entlang der Geraaue ist fertig gestellt. Unterhalb des Berliner Platzes, dort, wo früher der Sportplatz war, wurde eine Grünanlage gestaltet, deren Herzstück die Geraterrassen bilden. 219 Bäume, 2.100 Stauden, 8.000 Frühblüher und 1.000 Sträucher können hier Grün und Farbenpracht jetzt entfalten. Bänke laden zum Verweilen ein, Motorikgeräte, die z.B. das Gleichgewicht, die Balance trainieren, können von Jung und Alt genutzt werden.

Biber in der Geraaue

Es gibt wieder Biber in der Geraaue. Er war in Thüringen lange Zeit ausgestorben und ist erst seit 2007 hier wieder dauerhaft heimisch. Seitdem verbreitet er sich entlang der Flüsse. An der Gera fehlte er bislang noch. Mittlerweile deuten Funde, Fraßspuren und Aktivitäten darauf hin, dass der Biber auch in Erfurt wieder eine Heimat gefunden hat. Zuletzt wurde er direkt in der Innenstadt hinter dem Rathaus auf Wanderschaft entdeckt.

Bereich gesperrt, um Behelfsbrücke abzubauen

Im Zuge der Mühlgrabenrenaturierung wird auch die Mühlgrabenbrücke an der Tallinner Straße (in Richtung Geraaue) erneuert. Während der Bauzeit hat eine Behelfsbrücke die gewohnten Wege aufrechterhalten. Sie wurde rege, vor allem durch die Schülerinnen und Schüler der angrenzenden Einrichtungen genutzt.

Zoo ist auf, Tiergehege sind geschlossen, Testpflicht, Tickets nur online außer Dauerkarten

Der Test muss an einer offiziellen Stelle durchgeführt werden und darf nicht älter als 24 Stunden sein. Ein negativer Test ist eine verbindliche Voraussetzung für den Zoobesuch. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Noch kein Wandbild, aber ein intakter Brunnen

Das Vilnius gibt es schon – auf diesem Bild noch ohne Wandgemälde, das Gerüst dafür ist aber schon im Aufbau. Der Brunnen, der in den nächsten Jahren einer Kur unterzogen werden soll, ist noch ein Brunnen. Rechts im Bild sind noch alle drei Y-bauten zu sehen, heute steht nur noch einer von ihnen. Dafür ist die ‚Trabi-Dichte‘ recht hoch ;-).

Ortsteilbürgermeister Torsten Haß, Silke Wuttke, Sprecherin des Vorstandes der WBG Zukunft und und Café-Betreiber Hans Hoffmann 

Fertig, aber noch nicht geöffnet

Noch steht Gästen das Café am See nicht offen, da die Zuwegungen noch fertigzustellen sind. Anfang Mai dürfte das geschafft sein. Eine kleine symbolische Eröffnung gab es heute dennoch, denn Betreiber Hans Hoffmann steht in den Startlöchern, hat ein kleines Speisen- und Getränkeangebot zusammengestellt, das es in einem ersten Schritt konform zu den Pandemiebeschränkungen ‚to-go‘ geben wird.

Zutrittskarten immer, Tests ab morgen erforderlich

Heute ist die Bundesgartenschau an den Start gegangen. Rund zehn Jahre Vorbereitung haben interessante Ausstellungsflächen hervorgebracht, für unseren Stadtteil sind die Veränderungen nicht auf die eigentliche Schau begrenzt, sondern wirken nachhaltig.

Außenanlagen am Vilnius sind sanierungsbedürftig

Die Außenanlagen am Vilnius brauchen dringend eine Generalüberholung. Wann es mit der grundhaften Sanierung losgeht, steht noch nicht fest. In einem mehrstufigen Verfahren werden die Bürger in die Gestaltungsplanung einbezogen. Bereits 2018 gab es erste Entwürfe, die in der Stadtteilkonferenz vorgestellt wurden. In einem ersten Schritt ging es damals um eine Zustandsbeschreibung und die Ermittlung von Mängeln. Also um all jene Dinge, die man erst in der täglichen Nutzung bemerkt. Zudem wurden Ideen, Anregungen und Vorschläge der Bürger aufgenommen. Dies betrifft die Themen Verkehr, Gestaltung der Freifläche inklusive Anlage von Grünflächen u.a.m.

Künstler Thomas Lindner fertigte die Skulpturen an

Zoo mit neuer Attraktion

Am Rande des Besucherwegs, neben der Außenanlage des Elefantenhauses beginnt sie – eine Zeitreise zu den kleinsten Rüsseltieren der Welt – den Sizilianischen Zwergelefanten. Vor ca. 800.000 bis 100.000 Jahren kamen sie auf den Inseln Malta und Sizilien vor. Nun wurden Skulpturen dieser besonderen Tiere im Zoo platziert.

Quelle der Zeichnung: Amt für Gebäudemanagement

Rückschläge passieren, Schule wird grundhaft saniert

Vor mehr als 50 Jahren wurde die Schule in Gispersleben gebaut. Ihre erste umfassende Sanierung erhält sie derzeit. Die Baumaßnahmen schreiten voran, jetzt aber gab es einen Rückschlag, denn die angebrachten Platten der Wärmedämmung haben sich vollständig von der Fassade gelöst. Wir haben beim zuständigen Amt nachgefragt und Auskunft erhalten: Der Kleber der unteren Platten war demnach noch nicht vollständig ausgehärtet, da haben die Monteure bereits mit der Montage der oberen Schichten begonnen. Die Last von weiter oben konnte durch die unteren Platten nicht gehalten werden. Hinzu kamen wohl die niedrigen Temperaturen. „Den Vorwurf der mangelhaften Untergrundvorbehandlungen weisen wir nachdrücklich zurück. Es haben sowohl eine Hochdruckreinigung, als auch zusätzlich das mechanische Abtragen der verbleibenden Untergrundschichten stattgefunden, sodass die Fassade entsprechend vorbereitet war.“, heißt es aus dem Amt für Gebäudemanagement.

Bauzaun wird zur Galerie

Während der Sanierungsmaßnahmen am Gebäude in der Mainzer Straße 34 werden die dafür notwendigen Bauzäune sowie die Turmuhr kreativ „eingehüllt“. Unter dem Motto „das Rieth blüht auf“ beteiligen sich die Schulen und Kindergärten im Stadtteil Rieth an dem Kunst-Projekt. Dabei werden gestaltete A4-Zeichenblätter, die auf wetterfestem Stoff aufgedruckt werden, als ein riesiger Wandteppich mit dem Beginn der BUGA bis in den Oktober hinein im Stadtteil zu sehen sein.

Hochbeete werden neu bepflanzt

Die Vilniuspassage soll generalüberholt werden. Die dazu erforderlichen Planungs- und Genehmigungsverfahren laufen noch.
Auch das Außengelände des Vilnius-Carrés bedarf dringend der Sanierung.

Umtausch alter Fahrscheine per Post oder persönlich

Wer noch nicht entwertete Fahrscheine der EVAG aus der Zeit vor der Tarifänderung vom 13. Dezember 2020 zu Hause hat, kann diese noch bis 12. Juni umtauschen.

Birkenhain am Gothaer Platz

An der Straßenbahnhaltestelle Gothaer Platz entsteht ein Baumhain mit rund 100 Birken in acht verschiedenen Arten und Sorten. Aktuell werden die ersten Bäume gepflanzt, die den Platz wieder begrünen werden. Neben der einheimischen Hänge- oder Weiß-Birke kommen auch Gold-Birke, Kamtschatka-Birke und Himalaya Birke zum Einsatz.

Initiative Geraaue sucht Stadtführer

Die Initiative Geraaue wird im neu entstandenen Landschaftspark Entdeckertouren zwischen Mai und Oktober anbieten. Dazu sucht sie Stadtführer, die die Veränderungen und Neuerungen in der Geraaue interessierten Erfurter*innen und Gästen der Stadt zeigen – jeweils an den Samstagen. Wenn Sie daran Interesse haben, ganz gleich, ob Sie Studierende oder Pensionäre sind, melden Sie sich bitte an Stephan Zänker, Kontaktdaten s.u. Sie erhalten eine entsprechende Schulung durch die Volkshochschule.

Sanierung der Kindertagesstätten nicht im städtischen Haushalt

Zwei der vier Kindertagesstätten am Moskauer Platz – das „Haus der bunten Träume“ in der Sofioter und die Kita „Siebenstein“ in der Moskauer Straße – müssen dringend grundhaft saniert werden. Bereits seit 15 Jahren setzen sich Ortsteilrat und Bürgermeister Torsten Haß dafür ein, dass die 300 Kinder, die hier betreut werden, bessere Bedingungen erhalten. Mit Erfolg wie es zunächst schien, denn die Mittel für die Kita in der Sofioter Straße waren im Haushalt 2020 enthalten. Nun aber sucht man sie im aktuellen Stadthaushalt vergebens, auch in der Finanzplanung für die nächsten fünf Jahre ist kein Geld für das Vorhaben eingeplant.

Volksfest für September geplant

Der neu angelegte Auenteich am Moskauer Platz ist nun vollständig mit Wasser befüllt. Jetzt soll noch ein beleuchtetes Wasserspiel eingebaut werden. Den Blick über den ansonsten naturnahen, rund einen Hektar großen Teich kann man künftig in Ruhe von der Terrasse des neu entstehenden Cafés am See aus schweifen lassen oder aus dessen Innenräumen, die mit großen Fensterfronten ausgestattet sind. Ein Badesee wird der Auenteich nicht, das Wasser ist dafür zu kalt.

Zoo ab 10. April geöffnet, Tickets nur online, strenge Hygieneauflagen

Seit Mitte Dezember ist der Zoo geschlossen, am 10. April darf er wieder öffnen.
Die Mitarbeiter haben den Lockdown intensiv für den alljährlichen Frühjahrsputz genutzt. Da der Zoo ein Landschaftspark ist, besitzt er viele Grünflächen, Beete und Bäume, die nun gepflegt, geschnitten und frühlingstauglich hergerichtet wurden. Pünktlich an Ostern gab es Nachwuchs bei den Schafen und Ziegen.

Ostern zwischen Sonnenschein und Graupel

Der April machte am Osterwochenende seinem Namen alle Ehre.
Mit Sonnenschein, Sturm, Schauer, Graupelgewitter und frostigen Nächten, fuhr er alles auf, was er an Wetter zu bieten hatte.

Wir wünschen allen Lesern ein frohes Osterfest!

Mögen bunte Eier und Süßigkeiten Frohsinn verbreiten!

Alles Liebe – Ihre Wohnblogger. Wir melden uns am Dienstag wieder.

Hier zwei ausgewählte Rezepte unserer Leserin Veronika Vogt:

Kalendervers – April

Zu Beginn eines jeden Monats veröffentlichen wir einen Kalender-Vers, komplettiert durch Fotos aufgenommen in der Umgebung. 

Viel Spaß beim Lesen und Betrachten!

Deutschlands ältestes Riesenkänguru lebt im Erfurter Zoo

Am 25. März wird Hazel, eine Riesenkänguru-Dame 21 Jahre alt. Das ist für die Beuteltiere, die durchschnittlich nicht älter als 15 werden, ein stattliches Alter. Sie ist damit Deutschlands ältestes Riesenkänguru. Mit dem Känguru-Bock Hydn, mit dem sie einst in den Erfurter Zoo kam, hat sie viele Nachkommen zur Welt gebracht. Mittlerweile lebt er nicht mehr. Hazel hat sich derweil den Bock Wilson ‚geschnappt‘ und auch mit ihm noch einmal Nachwuchs bekommen." Insgesamt hat Hazel sieben Jungtiere in ihrem Beutel groß gezogen – Tochter Filou macht sie dieses Jahr sogar noch zur Oma.

Ab Juni keine Fahrkartenautomaten mehr in Straßenbahnen

Die EVAG setzt zunehmend auf bargeldlose Bezahlsysteme, beispielsweise die FAIRTIQ-App. Sie ermittelt automatisch den günstigsten Fahrpreis und bietet ein Check-in/Check-out-System. Das heißt, per Smartphone können Fahrgäste anzeigen, wann sie in die Bahn ein- und wieder aussteigen. Abgerechnet wird per Kreditkarte oder Paypal. Kenntnisse über komplexe Tarifzonen und Ticket-Produkte sind damit nicht mehr nötig – ideal, wenn man nicht nur in Erfurt, sondern auch im Verbund unterwegs ist. Das System wurde im März 2020 eingeführt und wird rege genutzt: Rund 98.500 Fahrten erfolgten innerhalb von zwölf Monaten über die App im VMT-Gebiet.

Uferpark am ehemaligen Klärwerk – „Klärchen“ – ist fertig

Der zweieinhalb Hektar große Bereich am ehemaligen Klärwerk ist freigegeben. Rund 15 Jahre lang war das Gelände nach dem Abriss des letzten Anlagenteils eingezäunt, von Strauchwerk überwuchert und nicht nutzbar.

Stotternheimer Straße heute kurzzeitig gesperrt

Aufgrund einer Versammlung wird die Stotternheimer Straße im Bereich Henry-Pels-Platz am heutigen 26. März von 13 Uhr bis voraussichtlich 15 Uhr in beiden Fahrtrichtungen für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Umleitungen werden über die Salinenstraße bzw. Bunsenstraße ausgewiesen.

Gleisbauarbeiten am Europaplatz

In den Osterferien erneuert die EVAG die 20 Jahre alten Gleisanlagen und Weichen am Europaplatz. Rund 500 Meter Gleise und zwei Weichen sind auszutauschen. Im Zuge der Arbeiten werden alle Überwege und Überfahrten erneuert. Aus diesem Grund kann auch der Parkplatz im Bereich Europaplatz in der Zeit vom 27. März bis voraussichtlich 11. April nicht genutzt werden, da dort eine Ersatzhaltestelle eingerichtet wird.

Viel Nachwuchs im Zoo

Der Zoo sorgt immer wieder für freudige Überraschungen in Sachen Nachwuchs. Offenbar haben die Tiere die Lockdownphase genutzt, um Nachkommen zu zeugen. Bei einigen Tierarten dient die Zucht der Erhaltung der Art.

BUGA öffnet mit umfassendem Schutzkonzept

Alles, was die Besucher vorab für die Planung ihres Buga-Besuches wissen müssen, erfahren sie auf der Internetseite www.buga2021.de oder am Buga-Besuchertelefon (0361 6640160).

Um ein sicheres BUGA-Besuchserlebnis zu generieren, haben die Verantwortlichen ein umfassendes Schutzkonzept entwickelt. Es wird zudem empfohlen, sich am Vortag auf der Website www.buga2021.de tagesaktuell zu informieren. 

Einst gut geplantes Stadtgebiet

Die Vogelperspektive macht deutlich: Die Neubaugebiete des Erfurter Nordens sind aus städteplanerischer Sicht gut durchdacht. Hier wurden nicht einfach Wohnungen aus dem Boden gestampft und sog. Schlafstädte geschaffen, in denen es weder Einkaufsmöglichkeiten noch Kultur und Sport gab. Hier ist an alles gedacht: Der Sportplatz (heute Essener Straße), die alte Riethsporthalle, die Schwimmhalle, zwei große Kaufhallen, Ärztehäuser (damals Polikliniken).

Scheidender Winter

Die Tage sind längst wieder lang geworden, die Sonne gibt von Zeit zu Zeit ein Intermezzo. Heute Morgen allerdings hat der scheidende Winter noch einmal weiße Flocken präsentiert und zumindest für ein paar Stunden Winteratmosphäre in den Frühling gehaucht. Goethe thematisierte in seinem ‚Osterspaziergang‘ genau diese Phase des Winters, der sich zwar in ‚raue Berge‘ zurückgezogen hat, aber von dort ‚ohnmächtige Schauer körnigen Eises in Streifen über die grünende Flur‘ sendet.

Hier einige Impressionen aus der näheren Umgebung. Viel Spaß beim vorösterlichen Spaziergang am Wochenende!

Wir melden uns am Montag wieder.

Brunnen als blühende Wiese

Die Außenanlagen am Vilnius bedürfen einer grundhaften Sanierung. Dazu gehört auch der ehemalige große Springbrunnen vor der Vilniuspassage. Seit langem schon gibt es hier kein Wasserspiel mehr, sondern die Anlage ist mit Erde aufgefüllt, eine Art Hochbeet. Leider in traurigem Zustand.
Das Projekt hat das Stadtplanungsamt schon vor Jahren in Angriff genommen und die Bürger, insbesondere die Anwohner, zum Dialog eingeladen. Dabei geht es nicht nur um den Brunnen, sondern insgesamt um den innenhofähnlichen Bereich zwischen Ärztehaus und Passage.

Letzte Arbeiten und ein Trinkbrunnen

„Klärchen“ wird das Gelände inzwischen liebevoll genannt, auf dem einst das Klärwerk stand und das seit dessen Stilllegung viele Jahre verwilderte. Jetzt findet sich dort eine sehens- und erlebenswerte Freizeitanlage, an der letzte Arbeiten noch auszuführen sind. Die sog. Eventfläche, wird noch fertiggestellt. Das abgestufte Gelände lässt sich so auch als Amphitheater nutzen, in dem man von vielen Positionen aus als Zuschauer eine gute Sicht hat.

Kiliani-Park voraussichtlich bis August gesperrt

Gispersleben. Ab morgen, 17. März, wird im Kiliani-Park gebaut. Es ist der letzte Bauabschnitt im Landschaftspark Geraaue.
Die in die Jahre gekommenen Wege werden erneuert, die Hauptwege erhalten eine neue Beleuchtung. 37 Bäume werden neu gepflanzt, außerdem robuste Gräser und Stauden sowie rund 1.100 Sträucher. Fast 10.000 Frühblüher kommen in die Erde. Auf einem rund 500 Meter langen Teilstück wird der neue Gera-Radweg asphaltiert. An der Kindertagesstätte „Bussi Bär“ entsteht ein neuer Spielplatz.

Riethbrücke mit interessantem Gestaltungselement

Das Geländer der neuen Riethbrücke hat auf beiden Seiten jeweils in der Mitte ein dekoratives Element erhalten. Das stellt den Bezug her zur unmittelbar daneben gelegenen Radrennbahn Andreasried. Das Signet der Sportstätte findet sich auf den Steinelementen, ebenso der Schriftzug ‚Brücke an der Radrennbahn’.

Besuch von Bundestagsabgeordneter und Bürgermeisterin

Am kommenden Donnerstag, 18. März sind Ortsteilbürgermeisterin Anita Pietsch und Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann (CDU) von 14 bis 15.30 Uhr in Gispersleben unterwegs. Da es keine größeren Zusammenkünfte wie z.B. Einwohnerversammlungen geben darf, bieten die beiden an, ganz individuelle Gespräche bei einem persönlichen Besuch zu führen – zu all den Fragen, die unter den Nägeln brennen.

Fußgängerbrücke über die Straße der Nationen hat neuen Namen

Die Fußgängerbrücke über die Straße der Nationen hat jetzt einen Namen. Sie wurde nach Dem ehemaligen Oberbürgermeister unserer französischen Partnerstadt Lille benannt – Pierre Mauroy. Der hatte sich immer auch für ein einiges Europa stark gemacht.

Neue Zoobewohner – süße Löffelhunde

In der Löwensavanne des Zoos wohnt seit einigen Tagen ein neuer Löffelhund. Er heißt Maputo, wie die Hauptstadt Mosambiks, und ist 10 Monate alt. Lediglich neun deutsche Zoos halten Löffelhunde und der Erfurter Zoo ist einer davon. Bereichstierpflegerin Sabine Fuß ist darauf stolz und freut sich über den Zuwachs im Löwen-Haus: "Das alte Männchen hatte eine Krebserkrankung und wir mussten es einschläfern. Damit das Weibchen nicht allein ist, haben wir ihr wieder ein Männchen besorgt."

So schade: Kaputt, bevor es fertig ist

Auf den vielen Baustellen entlang der Geraaue wird ein umfassendes Erholungs- und Freizeitangebot für uns alle geschaffen. Das ist möglich, weil der Stadtentwicklung im Rahmen der Bundesgartenschau Gelder zur Verfügung stehen, die in diesem Maße sonst wohl nie in unserem Stadtteil hätten verbaut werden können. Die umfangreiche Umgestaltung ist auf der Zielgeraden, in wenigen Wochen fertig.

Ersatzverkauf gestartet

Heute eröffnete die Containerverkaufsstelle am Roten Berg und startet die Ersatzversorgung der Bewohner mit dem Notwendigsten – Lebensmittel, Hygieneartikel, Haushaltschemie u.a.m. Dass es während der rund zweijährigen Bauzeit des neuen Einkaufszentrums überhaupt einen Verkauf von Waren des täglichen Bedarfs gibt, war ein langes Ringen. Bürgermeisterin Marina Rothe und der Ortsteilrat hatten sich dafür stark gemacht. Eigentlich sollte der Verkauf starten als der letzte Nahversorger schloss, das war nicht geklungen, eine Woche lang mussten die Bewohner des Roten Berges ohne auskommen.

Wir gratulieren unseren Leserinnen zum Internationalen Frauentag und wünschen alles Gute!

Fernwärmeleitungen mit Spiegeln

Die Stadtwerke wollen die zwar notwendigen, funktional unerlässlichen, aber sehr technisch anmutenden Brücken, die die Fernwärmeleitungen oberirdisch führen, verschönen. Dazu gab es einen mehrstufig durchgeführten Wettbewerb, an dem sich Architekten und Künstler beteiligen konnten.

Rücksichtnahme und Hilfe im Interesse der Tiere erbeten

Bei milden Temperaturen und Feuchtigkeit gehen sie auf Wanderschaft: Tausende Kröten, Teichmolche und die noch selteneren und geschützten Kammmolche sind unterwegs zu ihren Laichplätzen in kleinen Tümpeln und Teichen. Viele Wanderrouten der Tiere sind jedoch durch Straßen unterbrochen – auch im Erfurter Norden. Kröten und Molche stehen dann vor unüberwindbaren Hindernissen und werden zu hunderten überfahren. Die sehr gefährdeten und besonders geschützten Tiere benötigen daher Hilfe.

Artenschutz im Erfurter Zoo

Heute ist Tag des Artenschutzes. Erstmalig wurde im vergangenen Jahr im Erfurter Zoo ein Artenschutzprojekt ins Leben gerufen: der Himmelblaue Zwergtaggecko sowie sein Lebensraum – der Kimboza-Wald in Tansania sollen gerettet werden. Der Erfurter Zoo hat die Schirmherrschaft des Projekts übernommen.

Eine Woche ohne Nahversorgung

Im November gab der Stadtrat schließlich grünes Licht für den Neubau eines Einkaufszentrums am Roten Berg. Vorausgegangen waren neben jahrelangem Planen auch das Ringen des Ortsteilrates um Bürgermeisterin Marina Rothe um eine Ersatzversorgung durch REWE mit den wichtigsten Dingen des täglichen Bedarfs. Das schließlich sollte möglich werden in temporär aufgestellten Containern und mit einem nahtlosen Übergang zwischen der Schließung der Lebensmittelgeschäfte bis zur Inbetriebnahme der Ersatzversorgung.
Dies ist so nicht gelungen, in dieser Woche bis voraussichtlich zum 8. März ist der Rote Berg ohne Nahversorgung. Der Container-Standort ist nicht fertig und Norma, das letzte Lebensmittelgeschäft im Center, schloss am Samstag.

Kalendervers – März

Zu Beginn eines jeden Monats veröffentlichen wir einen Kalender-Vers, komplettiert durch Fotos aufgenommen in der Umgebung. 

Viel Spaß beim Lesen und Betrachten!

Dr. Bernd Wilhelm

Literatur und Kaffee

Wie eine umfangreiche Büchersammlung ihren Weg zu potenziellen Lesern findet, zeigt sich derzeit in Stotternheim. Hier wird eine Bibliothek eingerichtet, die viel Potenzial als Treffpunkt für die Bürger hat.
Dr. med. Christoph C. Haufe, Chefarzt der Nephrologie am Klinikum, überließ die wertvolle Büchersammlung, die er ererbt hat, den Stotternheimern. Die Bücher hatte er eingelagert und bedauert, selbst für die vielen Werke keinen Platz zu finden. So suchte er eine Möglichkeit, sie sinnstiftend weiterzugeben.
Dr. Bernd Wilhelm, Mitglied des Stotternheimer Ortsteilrates, erfuhr davon und vor knapp einem Jahr holte er die Bücher nach Stotternheim. Bürgermeisterin Bianca Wendt und der Ortsteilrat hatten zuvor die Möglichkeiten diskutiert, die Bücher den Stotternheimern zugänglich zu machen. Sie entscheiden sich für das Einrichten und Betreiben einer Ortsbibliothek.

Böschungen an der Riethbrücke gepflastert

Im Bereich der Riethbrücke schreiten die Bauarbeiten voran. Seit Ende 2020 ist die neue Riethbrücke selbst bis auf wenige Restarbeiten am Geländer fertiggestellt. Inzwischen ist auch die provisorische Fußgängerbrücke wieder ausgehoben, wie es fachlich korrekt heißt. Ihre Fundamente werden derzeit aus dem Böschungsbereich entfernt. Danach werden die Böschungen gepflastert wie die in den vergangenen Wochen bereits auf der Seite der Brücke erfolgte, die der Tiergartensiedlung zugewandt ist und wie unsere Bilder zeigen.

Orgel in der Kiliani-Kirche soll bald wieder erklingen

Die Stiftung Orgelklang der Evangelischen Kirche in Deutschland fördert in diesem Jahr die Sanierung von Orgeln aus sechs Kirchen in Mitteldeutschland. Ausgewählt wurde auch die Orgel der Kiliani-Kirche in Gispersleben.
Die Orgel wurde 1797 bis 1806 von Johann Michael Hesse aus Dachwig gebaut und ist eine der wenigen historischen Orgeln im Stadtgebiet. 4.000 Euro werden bereitgestellt, um sie wieder bespielbar zu machen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 200.000 Euro.

Mehr Anpflanzungen als je zuvor

Die Wellen schlugen mitunter hoch als im Zuge der Renaturierung des Flusses durch die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) und der Neugestaltung der Geraaue im Rahmen der Bundesgartenschau und der Stadtentwicklungsprojekte Bäume gefällt wurden. Wir haben nachgefragt.

Entspannter Treffpunkt – die ,Nordpark-Lounge’

Vor dem Nordbad wird die sog. ‚Nordpark-Lounge‘ gebaut. Der Höhenunterschied zwischen dem Badeingang und der Wiesenfläche dafür wird jetzt durch große Stufen überwunden – nicht im Sinne einer Treppe, sondern vielmehr wie die Ränge in eines Stadions oder Theaters angelegt. Sie sollen als Sitzgelegenheiten in unmittelbarer Nähe zu den verschiedenen Sport- und Spielmöglichkeiten und zum Nordbad fungieren. Von hier aus kann man dann entspannt seinen Blick über die Anlagen des Parks schweifen lassen, sitzend oder auch liegend. Damit wird die Kapazität an Sitzmöglichkeiten, die durch viele neue Holzbänke geschaffen wurde, noch einmal deutlich erweitert. Mit dieser Lounge soll ein weiterer Treffpunkt entstehen – so die Intention der Planer.

240.000 € für multifunktionales Spielfeld

Im Nordpark entsteht direkt neben der Skateanlage ein multifunktionales Ballspielfeld. Auf einer Fläche von 40 x 20 Metern können ab dem Frühjahr unterschiedliche Ballspiele ausgeübt werden. Rechnet man den Ballfangzaun hinzu ergibt sich eine Gesamtfläche von 45 x 25 Metern. Mit entsprechenden Gerätschaften wir das Sportfeld ausgestattet: Zwei Fußballtore zwei Streetvolleyballkörbe. Variabel sind weitere Sportarten möglich.

Fitnessparcours mit ganz besonderen Geräten

Auf der Fläche des ehemaligen Heizkraftwerkes in Gispersleben sind nicht nur ein Festplatz, ein barrierefreier Spielplatz und ein ganzes Trampolinfeld entstanden, sondern auch noch ein Fitnessparcours mit ganz besonderen Geräten. In die Fachsprache übersetzt, ist es eine anspruchsvolle Anlage für Calisthenetics-, Bootcamp- und Free-Running-Sportler. Sie stammt von einem niederländischen Hersteller, der sich darauf spezialisiert hat, Spielgeräte aus recyceltem Edelstahl für den öffentlichen Raum zu entwickeln und herzustellen. Die Geräte sind wiederverwendbar, wartungsfreundlich, vandalismussicher und können nach Maß angefertigt werden.

Skateanlage im Nordpark wird im Frühjahr eröffnet

Noch ist das Umfeld nicht fertig, eine Zuwegung fehlt. Der Skatepark im Nordpark wird im Frühjahr aber ganz sicher eröffnet werden, dann können ambitionierte Sportler genauso wie Anfänger die rund 1.500 Quadratmeter große Anlage nutzen. Reine Flächen zum Skaten nehmen dabei rund 1.000 Quadratmeter ein. Hinzu kommen Sitzgelegenheiten und Grünanlagen mit z.T. großen Bäumen, die bei höheren Temperaturen im Sommer Schatten spenden sollen.

Abfallentsorgung bei Schnee und Eis erschwert

Die Entsorgungsunternehmen können nur dann die Abfallbehälter leeren, wenn die Transportwege dafür frei sind. Der Schneewall am Straßenrand muss eine ausreichend breite Gasse zur Fahrbahn haben, damit die Behälter vom Gehweg auf die Straße gerollt werden können. Bei Behältereinhausungen ist der Transportweg zwischen Fahrbahn und Einhausung vom Schnee zu räumen und ggf. zu streuen. Die Tür der Einhausung muss sich ausreichend weit öffnen lassen, das Türschloss darf nicht eingefroren sein.

Auslauf für Vierbeiner, Frauchen und Herrchen

Der Nordpark bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Für Spaziergänger, Jogger, Radfahrer Erholungsuchende im weitesten Sinne ist er genauso attraktiv wie für diejenigen, die im Nordbad im Sommer dem Badespaß frönen. Der Nordpark hat zudem eine Freilauffläche für unsere vierbeinigen Freunde. Gerade in der Stadt sind solche Bereiche besonders wichtig, denn ein Hund sollte nicht ausschließlich an der Leine geführt werden. Er braucht, will er gesund und fit bleiben, mehr Auslauf. Die Freilauffläche ist ausgeschildert. Sie befindet sich zwischen der Auenstraße und dem neuen, serpentinenartig angelegten Weg in Richtung des ehemaliges Garnisonslazaretts/Nordhäuser Straße und wird jeweils von den Wegen begrenzt.

Spielplatz am Moskauer Platz in die Kur genommen

Der Abenteuerspielplatz am Moskauer Platz wird derzeit in die Kur genommen. Im Frühjahr soll er fertig sein und den Kindern zur Verfügung stehen. Der Bereich für die Kleinkinder hat bereits eine neue Spielhütte und ein neues Multifunktionsgerät erhalten. Eine Rutsche soll noch installiert werden. Dieser Bereich des Spielplatzes ist nach der Erneuerung auch für Kinder unter drei Jahren geeignet. Das war bislang nicht möglich wegen einer zu großen Fallhöhe an den Geräten.

Aktuelle Meldung zu Straßenbahn und Bussen

Auf der Stadtbahn-Linie 4 besteht aktuell eine Verkehrsverbindung zwischen Wiesenhügel und Stadion. Auf den Bus-Linien 43 (ohne Fichtenweg & Wallichen), 51 (ohne Azmannsdorf), 60, 61 (ohne Egstedt), 80, 90 und 111 (ohne Witterda) sind unsere Busfahrer wieder im Einsatz, teilt die EVAG mit.

Straßenbahnen fahren nicht

Seit dem Wochenende sind Winterdienst, und EVAG im Dauereinsatz – ob in der Leitstelle oder draußen vor Ort. Gleise müssen vielfach freigelegt werden. Letzte Nacht sind weitere 20 bis 30 cm Schnee gefallen. Schneeverwehungen erschweren die Lage. Seit dem Morgen kommt es zu erheblichen Einschränkungen im Streckennetz der EVAG.  

Neugierig: So alt sind die Kater noch nicht, dass sie schon Schnee in dieser Menge erlebt hätten.

Bizarre Natur und verwunderte Katzen

Wann hatten wir das das letzte Mal – tief verschneite Landschaft, vielfach unpassierbare Straßen, Schnee schippen statt Workout? Die Antworten variieren je nach Alter zwischen „Als ich Kind war.“ Und „Vor 10 Jahren.“ Es ist Winter und zwar richtig. Was neu ist: obwohl die öffentlichen Verkehrsmittel nur sehr eingeschränkt, manchmal gar nicht fahren – wegen Schnee oder ins Gleisbett der Straßenbahn gerutschter Autos – wird wohl das ganz große Verkehrschaos ausbleiben. Wir bleiben einfach zu Hause. Darin haben viele von uns seit Monaten Übung – nur der Grund ist ein anderer: Winter eben.

Damit Ihnen die schneebelastete Decke nicht gleich auf den Kopf fällt, hier zur Unterhaltung ein paar Impressionen.

Behelfsbrücke zieht um zur Bodenfeldallee Richtung Marbach

Zwei neue Fußgängerbrücken über den Marbach, Behelfsbrücke zieht um

In Kürze beginnen die Bauarbeiten für zwei neue Fußgängerbrücken über den Marbach. Voraussichtlich bis in den Spätsommer werden sie anhalten. Größere Verkehrseinschränkungen sind lt. Verkehrs- und Tiefbauamt nicht zu erwarten.

Betagte Affenlady feiert runden Geburtstag

Die Siamang-Affendame mit Namen Schnudi hat gestern ihren 50. Geburtstag feiern können. Damit hat sie ein deutlich höheres Alter als ihre Artgenossen in freier Wildbahn erreicht. In der Wildbahn werden Siamangs zwischen 30 und 35 Jahren.
Wer am Roten Berg wohnt, kennt vielleicht die Rufe der Siamangs aus dem Zoo. Jeden Morgen schallt der laute Ruf der Affen kilometerweit. In freier Natur kommunizieren Siamangs so mit ihren Artgenossen. Charakteristisch für die Siamangs ist dabei der große, aufblähbare Kehlsack.

Kleiner Umweg für Fußgänger und Radfahrer, Riethstraße halbseitig gesperrt

Seit Ende Dezember ist die Riethstraße wieder frei nachdem eine neue Brücke gebaut und die angrenzenden Straßenbereiche grundhaft saniert worden waren. Wir hatten zum jeweiligen Baufortschritt berichtet und bereits angekündigt, dass einige Restarbeiten noch ausstehen. Jetzt werden diese in Angriff genommen, und zudem wird heute die provisorische Fußgängerbrücke abgebaut. Sie hatte während der Bauphase dafür gesorgt, dass Fußgänger und Radfahrer keine Umwege in Kauf nehmen mussten.

Parkplätze nur teilweise kostenpflichtig 

Unser Beitrag vom 25. Januar "Autofreier Nordpark" ist hinsichtlich der Parkplätze um folgende Information zu ergänzen, die uns das Tiefbau- und Verkehrsamt übermittelt hat:

Im Artikel ist beschrieben, dass die beiden neuen Parkplätze Marie-Elise-Kayser-Straße und Karlstraße kostenpflichtig sind. Das stimmt nur teilweise!

Kalendervers – Februar

Zu Beginn eines jeden Monats veröffentlichen wir einen Kalender-Vers, komplettiert durch Fotos aufgenommen in der Umgebung. 

Viel Spaß beim Lesen und Betrachten!

Kleiner Park entsteht an der Nordhäuser Straße

Der Klinkerbau an der Nordhäuser Straße neben der ehemaligen Zahnklinik (heute Studentenwohnheim) ist das Hauptgebäude des ehemaligen Garnisonslazaretts, das mit einigen dahinter liegenden flacheren Gebäuden zwischen 1894 und 1896 errichtet wurde. Hier wurden Soldaten, die in Erfurt stationiert waren, gesund gepflegt wurden. Später wurde das Lazarett ins Klinikum einbezogen.

Alte Dame – Klammeraffe Inka ist 30

Der Braune Klammeraffe Inka im Erfurter Zoo wurde am Sonntag stolze 30 Jahre alt. Inka wurde am 24. Januar 1991 im Zoopark geboren. In freier Natur liegt die Lebenserwartung bei lediglich 20 Jahren.

Die Geschichte von Inka ist eine besondere. Denn vor 30 Jahren hat Tierpflegerin Karola Walter das Jungtier mit der Flasche aufgezogen, da eine natürliche Aufzucht leider nicht möglich war. Das Muttertier Monique war in der Aufzucht unerfahren und hat den Nachwuchs nach der Geburt nicht angenommen. Bei Klammeraffen beteiligen sich die Vatertiere nicht an der Aufzucht, sie tragen die Jungtiere auch nicht.

Balthasar Wüllner bei seiner Arbeit am Waldspielplatz im Nordpark

Das besondere Baumhaus – Unikat im Nordpark

Wir treffen den Kreativen Balthasar Wüllner bei seiner Arbeit am Waldspielplatz im Nordpark. Hier entsteht ein ganz besonderes Baumhaus – eines das mitwachsen soll. Vier Platanen wurden dafür gepflanzt. Um sie herum wurde kräftige Baumrinde positioniert. So entstand ein Innenraum, in dem nun das Baumhaus vollendet wird.

Autofreier Nordpark 

Der Nordpark ist autofrei, sieht man einmal von den Fahrzeugen der Bauunternehmen ab, die dort unterwegs sind, damit bis zur Bundesgartenschau alles fertig ist. Die Auenstraße ist in diesem Bereich schmaler geworden und fungiert künftig als Radweg. 

Bundesverdienstkreuz für Ortsteilbürgermeisterin

Seit 25 Jahren ist Anita Pietsch Ortsteilbürgermeisterin von Gispersleben. Jetzt hat sie für dieses Ehrenamt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Ihr leidenschaftliches Engagement für den Ort und seine Bewohner hat an vielen Stellen Spuren hinterlassen. Mit Verve und Ausdauer setzt sie sich seit einem Vierteljahrhundert dafür ein, dass Gispersleben immer attraktiver wird. Erinnert sei da nur an den langwierigen Kampf um die Sanierung des Amtmann-Kästner-Platzes im Ortszentrum und  jüngst die Anlage eines Festplatzes auf den Gelände des ehemaligen Heizkraftwerkes. 

864 Tiere, 136 Arten und neuer Besucherrekord – Inventur im Zoo

Der Zoo zieht eine erfolgreiche Bilanz für das vergangene Jahr auf der Basis aktuell erhobener Zahlen der regelmäßig durchgeführten Inventur. Viele Tierkinder erblickten das Licht der Welt: Ein Trampeltier, viele Affen – erstmals ein Brillenlangur und zwei Kronenmakis, erneut Kattas und ein Berberaffe –  viele Zwergziegen, Flamingos, Blaue Pfauen und ein Geier, Borstenhörnchen, Bisons und Yaks, Wollschweine, ein Sikahirschkalb, ein Zebrafohlen und diverse Moosfrösche. Absolute Highlights für den Zoo war die Geburt des allerersten Elefantenkalbes in Erfurt am 5. August und dem zweite Wurf der Löwen am 31. August mit drei Welpen. Sehr besonders war auch die Geburt des Nashorns TAYO am 28. November. 

Winterliche Badefreuden

Eisbaden dürfte nicht jedermanns Sache sein. Unsere Fotografin hat in ihrem Garten eine Vogeltränke mit frischem Wasser befüllt und die Meisen löschten da nicht nur ihren Durst, sondern stürzten sich direkt ins Badevergnügen. Die gefiederten Besucher hatten sichtlich Spaß.

Den Wünschen wir auch beim Betrachten der Bilder!

Die Projektteilnehmer aus dem Jahr 2020

Jetzt für Förderprojekte abstimmen

Über 50 Vereine, Kindergärten und Schulen haben sich für die Projektförderung 21 x 1000 der Stadtwerke beworben, denn auch 2021 werden wieder jeweils fünf Vorhaben aus den Bereichen Bildung, Sport, Soziales und Kultur sowie ein BUGA-Projekt mit je 1.000 Euro unterstützt.

Große, besondere Bäume für den Auenteich

Zwei Kaukasische Flügelnüsse – so heißen die beiden Bäume, die als besonderer Blickfang am Ufer des neu entstandenen Auenteiches gepflanzt wurden. Bis zu 25 Meter hoch können die mehrstämmigen Bäume werden – jetzt haben die beiden bereits fünf Meter erreicht. Die beiden Solitärbäume ergänzen weitere 126 Hochstämme mit einem Stammumfang von 20 bis 25 Zentimetern, die im Bereich um den Auenteich gepflanzt wurden und werden. Ein Teil von ihnen – Zierobst wie Japanischer Wildapfel und Japanische Blütenkirsche – hat bereits einen Platz an den Geraterrassen gefunden.

Liegen warten auf Sonnenanbeter

Noch liegt Schnee auf den großen und massiven Holzliegen, die auf dem Gelände des ehemaligen Klärwerkes aufgestellt wurden. Das terrassenförmig zum Geraufer hin abgestufte Gelände ist bereits begrünt – der Rasen hat vor dem Winter noch geschafft sich zu entwickeln, Hecken, Sträucher und Bäume sind gepflanzt.

Waldspielplatz in der Stadt

Im Nordpark entstanden in den letzten Monaten sehenswerte Freizeitanlagen. Zu ihnen gehört auch ein Waldspielplatz, dessen zentrales Highlight ein mitwachsendes Baumhaus ist. Vier große Bäume wurden dafür gepflanzt und mit großen Baumrindenteilen verkleidet. Künftig kann man in dem so entstandenen Konstrukt innen klettern – an und auf den Bäumen. Mit den Bäumen wächst dann auch das Baumhaus in die Höhe.

Café am See

Der Auenteich dürfte eine der größten und spektakulärsten Neugestaltungen entlang der Geraaue sein – direkt hinter den Häusern des Moskauer Platzes. Dort, wo die Brücke über die Straße der Nationen führt, wo ehemals das Wehr Teichmannshof stand, wo jetzt das kleine Wasserkraftwerk entstand, erstreckt sich der Teich auf einer Fläche von rund einem Hektar mit einer Tiefe bis zu 2,50 Meter. Gespeist wird er von der kleinen Wasserkraftanlage mit Wasser der Talsperren Schmalwasser und Tambach-Dietharz. Aufgrund der niedrigen Wassertemperatur wird der Teich nicht als Badegewässer ausgewiesen. Entlang des Zu- bzw. Ablaufs für den Teich werden auf eine Fläche von rund 820 Quadratmetern Sträucher gepflanzt. Direkt am Wasser werden Staudensäume und ein rund 300 Quadratmeter großer Bodenfilter mit Schilf angelegt. In der Nähe des Wasserkraftwerkes entsteht auf Wunsch des Erfurter Kneipp-Vereins ein Kneippbecken.

Winterwald im Weichzeichner

Es ist schon erstaunlich, welch gleichermaßen schöne wie bizarre Winterlandschaft uns derzeit präsentiert wird. Jede Tageszeit, jeder veränderte Lichteinfall inszeniert die Natur auf ganz unterschiedliche Weise. Weil es so lange keinen "richtigen" Winter gab, sind wir so von den Farben und Formen begeistert.

Das kleine Nashorn hat nun einen Namen

Die Internetnutzer haben entschieden der kleine Bulle aus dem Thüringer Zoopark Erfurt heißt ab sofort Tayo („zum Glücklichsein geboren“). 72 Prozent der mehr als 2200 Teilnehmenden haben auf der Internetseite des Zoos für diesen Namen votiert.

Vorfreude: Teich am Moskauer Platz teilweise schon befüllt

Noch herrscht hier rege Bautätigkeit, aber selbst im verschneiten Ambiente kann man erkennen, dass der Teich, der am Moskauer Platz entstanden ist, in der warmen Jahreszeit ein lohnendes Ausflugsziel werden dürfte. Jetzt ist der rund ein Hektar große Teich – eigentlich fast ein kleiner See – bereits teilweise mit Wasser befüllt.
Der Seegrund wurde nach dem Aushub vieler Tonnen Erdreich mit Tonplatten ausgelegt. Sie dichten das Gewässer nach unten hin ab. Bewusst hatte man sich gegen die Abdichtung mittels einer Plane entscheiden. Das Naturmaterial Ton unter anderem macht den neuen See zu einem Naturgewässer. Unter der Lage aus Ton befindet sich ein Vlies, darüber eine Kiesschicht.

Erfurts Oberbürgermeister hat gestern folgende Pressemitteilung herausgegeben:

 Oberbürgermeister Bausewein: Land priorisiert falsch und kommuniziert nicht

Die Thüringer Landesregierung setze in Sachen Corona falsche Prioritäten und kommuniziere nicht ausreichend mit den Kommunen, kritisiert Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein.
Notbetreuung immer noch nicht geklärt Anlass ist die gestrige Äußerung des Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, den Lockdown weiter verschärfen zu wollen. „Die vom Ministerpräsidenten vorgeschlagene Beschränkung des Bewegungsradius auf einen Umkreis von 15 Kilometern ist absurd“, so Bausewein. In Sachsen habe das Sinn gemacht, als es vor Wochen darum ging, den Einkaufstourismus in die Nachbarländer zu unterbinden. In Thüringen sollten so allerdings keine Ausflüge in den Thüringer Wald gestoppt werden. Bausewein: „Das geht komplett am Leben vorbei und bringt die Menschen zu recht auf die Palme. Wir dürfen ihnen nicht noch die Natur verbieten.“ Deshalb sei der Vorschlag  „unausgegoren“ und müsste von den Ordnungsämtern der Kommunen und der Polizei „ausgebadet“ werden. „Überhaupt, wer soll solch ein Verbot kontrollieren?“, fragt Andreas Bausewein.

Gute Anbindung an die Riethstraße, neu geordneter Untergrund mit diversen Leitungen

Riethstraße wieder frei

Kurz vor Weihnachten konnte die Riethstraße und mit ihr die neue Riethbrücke für den Verkehr freigegeben werden. Rund eineinhalb Jahre war diese wichtige Verbindung zwischen der Nordhäuser Straße und dem Rieth für Kfz gesperrt, während Fußgänger und Radfahrer über eine Behelfsbrücke noch die Gera überqueren konnten.

Kalendervers – Januar

Zu Beginn eines jeden Monats veröffentlichen wir einen Kalender-Vers, komplettiert durch Fotos aufgenommen in der Umgebung. 

Viel Spaß beim Lesen und Betrachten!

Weißer Zauber

Weiße Weihnachten gab es nicht, dafür startet der Januar mit weißer Pracht. Auf unserem Spaziergang am gestrigen Sonntag präsentiert sich der Nordpark noch zart überpudert, im Laufe des Tages legte Frau Holle noch einmal kräftig nach. Hell ist es, wenn Schnee liegt und die länger werdenden Tage sorgen ihrerseits für Optimismus.

Wir wünschen einen guten Start in die Woche und ins neue Jahr. Alles Gute für 2021!

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