Postkartenidylle Erfurt Nord

    Wir haben gestöbert und eine Postkarte mit sonnigen Bildern unseres Stadtteiles zutage gefördert. Und wir haben die hier abgebildeten Bereiche aktuell noch einmal fotografiert. In den 1980er Jahren war das Grün im Rieth und am Berliner Platz noch zurückhaltend, dafür gab es gepflegte Hochbeete und Schalen mit üppig blühenden Pflanzen. 

    Sieg der Liebe

    Im Dezember letzten Jahres, vor wenigen Wochen also, ist der Maler Erich Enge gestorben. Insbesondere mit seinem monumentalen Wandgemälde am Vilnius-Komplex „Sieg der Liebe über die Finsternis“ (1976) hat er das Straßenbild unseres Stadtteils mit geprägt. Verschiedene Szenen reihte der Künstler in seinem Bild aneinander, die durch eine besonders dynamische und unverwechselbare Linienführung verbunden sind.

    Zugefrorener Auenteich und glitzernde Eiskristalle

    Das Wetter schafft faszinierende Anblicke. So (hunde)kalt es in diesen Tagen auch ist, wir haben uns nicht davon abhalten lassen, unsere regelmäßigen Streifzüge durch den Erfurter Norden zu machen. Dabei waren wir am gestrigen Vormittag ziemlich allein: Kaum Spaziergänger, keine Jogger, manchmal Hundebesitzer, die sich und ihren Vierbeinern flauschige Mäntel übergezogen hatten. 

    Vieles neu – Jugendhaus kann wieder in Besitz genommen werden

    Das Jugendhaus Renne am Auenteich ist in die Kur genommen worden. Jetzt ist vieles neu und das Domizil kann von den Kindern und Jugendlichen nunmehr in Kürze wieder in Besitz genommen werden. Das Objekt wurde aufgewertet: In neue Elektrik, neuen Sanitärbereich, neue Heizung, neuen Bodenbelag, neue Türen und anderes mehr investierte die Stadt.

    Ganz nah dran an Meise, Amsel, Rotkehlchen, Kleiber und Eichelhäher

    Der Winter zeigt sich gerade von seiner knackig-kalten Seite. Klirrender Frost und eiskalter Wind lassen uns spüren, was manchmal schon vergessen schien, wenn die Winter zu mild waren. Der Frost tut dem Gartenboden ebenso gut wie den Feldern. Regendurchtränkt durch das Wetter der vergangenen Wochen, bilden sich jetzt die Eiskristalle, die es braucht, um die Erde im Frühjahr locker und aufnahmebereit für Saatgut zu machen.  

    Das Wetter 2023 im Überblick

    Das Jahr 2023 war in Deutschland das wärmste seit Messbeginn 1881. Alle Monate waren durchweg zu warm mit neuem Temperaturrekord im September. Das Temperaturmittel erreichte im Jahr 2023 erstmals 10,6 Grad °C und lag damit um 2,4 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (8,2 °C). Mit über 20 Prozent mehr Niederschlag war 2023 das sechstnasseste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn. Es fielen rund 958 Liter pro Quadratmeter Niederschlag, 20 Prozent mehr als in der Referenzperiode 1961 bis 1990 (789 l/ qm). Der November erwies sich sogar als zweitnassester seit 1881. Entlang der Alpen, im Schwarzwald und sogar im Bergischen Land fielen mehr als 2.000 l/qm. Hingegen blieb der Nordosten der Republik mit weit verbreiteten Mengen um 600 l/qm vergleichsweise „trocken“.

    Kunst im Park

    Das Areal des ehemaligen Garnisonslazaretts – ein kleiner Park vor dem Nordpark – avancierte zu einem Refugium für Erholungsuchende und auch für Künstler. Die Künstlerwerkstätten der Stadt haben im vergangenen Jahr in den restaurierten Gebäuden, ausgestattet für unterschiedliche Kunstgenres, ihr neues Domizil gefunden.

    Schnee am Berliner Platz

    Wir hatten in diesem Winter schon Schnee, wollen also nicht schmollen, dass die Weihnacht (wieder mal) nicht weiß war. Wer sich in Höhenlagen begeben hat, konnte Schnee und Frost erleben, allen anderen, uns eingeschlossen, brachte und bringt die funkelnde Festtagsbeleuchtung Trost in die ansonsten graue Tristesse.

    Keine weiße Weihnacht – ab übermorgen wieder mehr Tageslicht

    Jetzt ist die Zeit vieler traditioneller Rituale. Seit knapp vier Wochen stimmt uns der Advent auf die wichtigsten Festtage des Jahres ein. Die Straßen und Häuser sind illuminiert, in unseren Wohnungen glitzern Sterne und Lichter um die Wette. Auch in diesem Jahr lassen die Wetterprognosen keine weiße Weihnacht erwarten, was wohl niemanden daran hindern wird, die Festtagsbräuche mit Leben zu erfüllen – ganz traditionell oder in moderner Auslegung.

    Engagierte Eltern halten tolle Tradition am Leben

    Dank großartiger Sponsoren und tatkräftiger Unterstützer konnten Elternvertreter der Gemeinschaftsschule Am Roten Berg auch in diesem Jahr die längst zur schönen Tradition gewordene Weihnachtsüberraschung für die Kinder zelebrieren.

    Es strahlt und funkelt, glitzert und leuchtet

    Das Weihnachtshaus in der der Bahnhofstraße in Walschleben, wenige Kilometer von unserem Stadtteil entfernt, hat längst Kult-Status erlangt. Hunderttausende Lämpchen erhellen wieder Haus und Straße und wirken wie ein Magnet auf die unzähligen Besucher, die täglich hier vorbeischauen. Heller kann der Advent nicht strahlen.

    Foto: OB Andreas Bausewein übergab Kita-Leiterin Nora Witthauer den symbolischen Schlüssel. Mit dabei Erfurts Baubeigeordneter Matthias Bärwolff (l.), Ortsteilbürgermeisterin Anita Pietsch (2.v.l.) und Vertreter vom Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen e. V.

    Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

    Eine neue Kita und vielleicht ein Vereinshaus

    Die neu gebaute Kindertagesstätte in der Waltersweidenstraße in Gispersleben wurde bereits in den letzten Wochen von Kindern und Erzieherinnen in Besitz genommen. Am Mittwoch nun gab es eine kleine offizielle Einweihungsfeier, die das Ende eines langen Weges markiert. Entstanden ist ein wunderschönes Objekt (Details hier), das hervorragende Bedingungen für die Kinder bietet.

    Mild, trüb und nass – die November-Wetterdaten

    Überwiegend westliche Winde, zeitweilig auch in Sturmstärke wehend, brachten nicht nur milde, sondern auch sehr feuchte Luftmassen nach Deutschland. Mit der letzten Monatsdekade wurde dann der Winter eingeläutet. Fröste mit gebietsweisen Schneefällen bis ins Flachland standen fortan auf dem Programm. Währenddessen hielt sich die „Novembersonne“ mit Ausnahme des Südostens und Ostens der Republik auffällig im Hintergrund, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen mitteilte.

    Kleines, sehenswertes Museum morgen geöffnet

    Am morgigen Samstag, 9. Dezember ist die Heimatstube in Gispersleben von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Das kleine Heimatmuseum wartet mit interessanten Exponaten aus der Geschichte des Ortes auf. Viele sehenswerte Details geben Aufschluss über die Historie. 

    Foto: WBG Zukunft

    Schöne Gesten: Kleine Geschenke für Kinder der WBG Zukunft und im Helios-Klinikum

    Am Abend vor dem 6. Dezember, dem Nikolaustag, stellen Kinder gut geputzte Schuhe und Stiefel vor die Wohnungstür in der Hoffnung auf kleine Geschenke, die der Nikolaus über Nacht bringt.

    Weitblick – von oben

    Die historische Aufnahme zeigt im Vordergrund das Rieth mit den Sportanlagen der Essener Straße (Sportplatz und alte, große Riethsporthalle).

    Kinder und Jugendliche ausgezeichnet

    Über einen Preis im Flusstagebuch-Wettbewerb an der Gera können sich die Kinder des AWO-Kindergartens in Mittelhausen, des Kinderland Ringleben e.V. sowie die Jugendwohngruppe der Jugendhilfe Gebesee freuen. Ihre Tagebücher überzeugten die Jury mit einer Fülle an Entdeckungen an Gera und schmaler Gera. 

    Neues Vorgehen zur Realisierung des Einkaufszentrums

    Nachdem es immer wieder Verzögerungen beim Projekt des neuen Einkaufszentrums am Roten Berg gab, die in Handwerkermangel und überhöhten Baupreisen zu suchen waren, ist der Investor nunmehr neue Wege gegangen, um das Projekt erfolgreich zu Ende zu führen.

    Blick von oben

    Das Foto aus den 1980er Jahren zeigt die Warschauer, übergehend in die Vilniuser Straße. Links im Bild das ehemalige "Stadt Berlin“, heute Bibliothek am Berliner Platz. Der dahinterliegende Sportplatz ist im Zuge der Neugestaltung der Geraaue den Geraterrassen mit vielen Spiel- und Sportmöglichkeiten gewichen.

    Schwimmhalle Johannesplatz – Schwimmen und „Haifischspringen“

    Von heute (27.12.) bis übermorgen (29.12.) ist in der Schwimmhalle Johannesplatz von 10 bis 18 Uhr öffentlicher Badebetrieb. Komplett geschlossen ist die Schwimmhalle am 31. Dezember und 1. Januar. 

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