Brückenneubau Warschauer Straße startet

    Nächste Woche sollen die Arbeiten am ersten Bauabschnitt des Ersatzneubaus der Gerabrücke in der Warschauer Straße starten. Das mehrfach verschobene Projekt soll nunmehr Umsetzung finden.

    Erforderlich wird der Neubau, weil die bestehende Brücke eine Vielzahl an Schäden aufweist, vor allem aber, weil das Bauwerk durch Spannungsrisskorrosion der verbauten Spannstähle gefährdet ist. Darüber hinaus wird mit dem neuen Brückenbauwerk zukünftig die kreuzungsfreie Führung des Geraradweges unter der Warschauer Straße möglich, was Sicherheit und Komfort für die Nutzer des Radweges deutlich steigert.

    Bis zum Jahresende werden zunächst zwei Behelfsbrücken errichtet, die beim eigentlichen Brückenbau im zweiten Bauabschnitt den Straßenbahnen, Fußgängern und Radfahrern die Überquerung des Baustellenbereiches ermöglichen. Das Tiefbau- und Verkehrsamt hat sich aufgrund des komplexen Vorhabens und des aufwendigen Genehmigungsverfahrens für eine Unterteilung des Vorhabens in Bauabschnitte entschieden.

    Mit den Behelfsbrücken werden die Voraussetzungen geschaffen, um voraussichtlich ab 2027 die alte Brücke abzureißen und die neue errichten zu können. Die Arbeiten für die Behelfsbrücken laufen weitestgehend in den angrenzenden Seitenbereichen der Warschauer Straße ab, so dass es zu keinen größeren Verkehrseinschränkungen kommen wird. Aufgrund der Arbeiten und des Einsatzes von Krantechnik, müssen Fußgängerführungen temporär angepasst werden, die dann entsprechend ausgeschildert sind.

    Quelle und Foto: Stadtverwaltung Erfurt

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